09. Die Absicherung
Ihr Schreibbüro läuft perfekt. Aber was ist, wenn Sie krank werden oder den Beruf gar nicht mehr ausüben können? Oder Sie haben lange Zeit selbstständig gearbeitet, wollen sich nun endlich zur Ruhe setzen und mit dem Wohnmobil die Welt erobern. Doch wenn Sie diesen Plan umsetzen wollen, brauchen Sie ein Einkommen über die selbstständige Berufstätigkeit hinaus.
Wenn Sie krank werden und neben der Schreibtätigkeit noch in einem angestellten Arbeitsverhältnis stehen oder über ein Familienmitglied krankenversichert sind, müssen Sie „nur“ mit Einkommenseinbußen rechnen und hoffen, dass Ihre Kunden sich in der Zwischenzeit keinen Ersatz für Sie suchen. Aber wenn Sie das Schreibbüro als Vollgewerbe ausüben, müssen Sie sich überlegen, wie Sie Krankheitskosten abfangen können. Sie müssen sich darüber klar sein, dass Sie als Existenzgründerin für Ihre Krankenversicherung unbedingt selbst sorgen müssen. Ob Sie sich besser in einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichern, hängt von vielen Faktoren ab. Auf jeden Fall sollten Sie von verschiedenen Anbietern Beitragssätze und Leistungsangebote zusenden lassen, diese sorgfältig vergleichen und feststellen, welches für Sie die individuell günstigste Lösung ist. Die Berater der Krankenkassen erteilen nähere Auskünfte – nutzen Sie dieses Angebot.
Denken Sie auch an Ihre Zukunft. Irgendwann einmal kommt die Zeit, zu der Sie sich in den wohl verdienten Ruhestand zurückziehen wollen. Dafür müssen Selbstständige alleine vorsorgen. Wenn Sie langjährig unselbstständig beschäftigt waren, stellt sich die Frage, ob es möglich ist bzw. Sinn ergibt, in die gesetzliche Rentenversicherung weiter einzubezahlen oder ob die Absicherung über entsprechende Versicherungen (Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung o. Ä.) die passendere Alternative ist. Wie bei den Krankenversicherungen gilt auch hier: holen Sie Angebote ein und prüfen Sie diese. Lassen Sie sich beraten. Schieben Sie die Altersvorsorge nicht auf die lange Bank, denn die Zeit vergeht schneller als Sie meinen und eher Sie sich umschauen, fehlen Ihnen ein paar Jahre in der Versorgung.

