RSS
 

Artikel mit dem Schlagwort ‘Exchange Traded Funds’

Exchange Traded Funds – die besserer Investmentfonds?

27 Jun

Exchange Traded Funds, kurz ETFs genannt, erfreuen sich besonders bei den institutionellen Anlegern recht großer Beliebtheit. Was für die “Großen” unter den Kapitalanlegern gut ist – kann da auch der kleine Anleger profitieren?

Zwischen einem Investmentfond, der in vielen Depots der Kleinanleger zu finden ist, und dem in diesem Segment kaum bekannten ETF bestehen grundlegende Unterschiede:

- Der Investmentfond kostet in der Regel einen Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % – beim ETF fallen nur Gebühren wie beim Kauf einer Aktie oder Anleihe an.
- Der Investmentfond ist meist nicht frei handelbar, sondern wird von der ausgebenden Gesellschaft zurückgekauft – wenn sie genügend flüssige Mittel hat. Beim ETF dagegen ist der Verkauf über die Börse jederzeit möglich.
- Die internen Kosten und Gebühren erreichen beim aktiv gemanagten Investmentfond meist eine erhebliche Größenordnung, beim passiv gemanagten ETF dagegen sind sie minimal.

Die Profis bei den Investmentfonds, die das Geld der Anleger in Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffen oder auch noch spekulativeren Derivaten anlegen, wollen verdienen. Daher wird des öfteren gekauft und verkauft, um Kursgewinne zu erzielen. Dafür entstehen dann Kosten und Gebühren, die das Fondsergebnis belasten.

Ein ETF ist zwar auch ein Fond. Er kann sich genau wie der Investmentfond mit Aktien, Anleihen, Indizes oder Rohstoffen befassen. Ihm liegt aber immer ein konkreter Wertpapiermix, beispielsweise der DAX 30, zugrunde. Diesen Index bildet er konkret nach. Da braucht er keine Resercheabteilung, die die richtige Aktie aussucht, und der Kauf- oder Verkaufszeitpunkt richtet sich nur nach dem Geldzu- oder Abfluss. Dadurch fallen weniger Kosten und Gebühren an, und der Anleger erhält einen größeren Anteil an den Erträgen.

Der Anleger muss allerdings gezielt nach ETFs fragen. Bei Kauf oder Verkauf eines ETF verdient die Bank nicht so viel wie beim Investmentfond, den sie deshalb viel lieber anbietet.

 
No Comments

Posted in Finanzen von Solveigh

 

Investmentfonds oder Exchange Traded Funds?

21 Jun

Die Börse, an der Aktien, Anleihen und andere Finanzprodukte gehandelt werden, ist in Deutschland nicht jedermanns Sache. Einmal ist es recht teuer, da zu investieren. Man braucht eine Bank oder einen Broker als Vermittler, und so fallen nicht nur Börsengebühren an. Dazu kommen dann auch noch Depotgebühren. Und wer an der Börse verdienen will, setzt dies meist mit aktivem Handeln gleich. Dazu haben die meisten Menschen weder die Zeit noch das nötige Wissen.

Daher sind Investmentfonds in Deutschland eine sehr beliebte Geldanlage. Da sind dann Profis am Werk, die ihr Geschäft verstehen und deshalb wesentlich mehr Geld an der Börse verdienen können als ein kleiner Anleger selbst. Solche Fonds gibt es für Aktien, Anleihen, Immobilien und auch spekulativere Anlagen – oder auch gemischt. Jedenfalls ist für jeden Anlagebedarf das Geeignete vorhanden.

Dabei wird meist übersehen, dass diese Anlage für den Anleger relativ teuer ist. Offiziell fällt zwar nur ein Ausgabeaufschlag an. Man muss zum Beispiel 105 Euro bezahlen, erhält aber nur einen Anteil für 100 Euro. Das ist direkt zu sehen. Indirekt fallen aber noch wesentlich mehr Kosten an. Bevor der Fond einen Ertrag ausschüttet, werden davon nicht nur anfallende Börsengebühren, sondern auch Beratungs-, Vermittlungs- und sonstige Kosten abgezogen. Da kann einiges zusammenkommen.

Dazu kommt, dass die Anteile meist nicht frei gehandelt werden. Die Fondsgesellschaft gibt sie aus und nimmt sie wieder zurück. Werden so viele Anteile zurückgegeben, dass die Fondsgesellschaft mit der Auszahlung nicht mehr nachkommt, muss sie bei Aktien und Anleihen Fondsvermögen verkaufen. Bei Immobilien geht dies nicht so schnell. Dann kann es sein, dass der Fonds geschlossen und der Anleger Monate oder gar Jahre lang auf die Rückzahlung warten muss.

Da bieten sich ETFs, Exchange Traded Funds, als Alternative an. Sie können wie jede Aktie oder Anleihe jederzeit über die Börse verkauft werden. Sie werden passiv gemanagt und sind daher kostengünstiger. Außerdem fallen beim Kauf nur die üblichen Börsengebühren an.

 
No Comments

Posted in Finanzen von Solveigh

 
 

Canonical URL by SEO No Duplicate WordPress Plugin