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Karneval 11.11.11 um 11 Uhr 11

11 Nov

Foto: Namira McLeod




Da möge man meinen, die Welt dreht sich im Kreis, wenn es wieder heißt, am 11.11. ist Karneval. Nix mit interaktiv, nix mit Cyberspace, nix mit virtuellem Freundetreff, nix mit Lanpartys … zum Karneval werden die bunten Klamotten wieder aus dem Schrank geholt und es wird auf die Straße gegangen.

Und das lohnt sich ja wohl dieses Jahr ganz besonders, denn wann können die Jecken schon mal so ein Datum feiern: Am 11.11.11 um 11:11 Uhr wird dieses Mal das Spektakel eröffnet! Das lässt jedes Funkenmariechen gleich die Beine drei Meter höher schwingen.






Weil der 11.11.2011 auch noch auf einen Freitag fällt, tritt natürlich auf Kölns Veranstaltung „ELFTER im ELFTEN 2011“ in der LANXESS Arena alles auf, was Rang und Namen hat. Die wohl angesagteste Karnevalsparty in Düsseldorf wird am 11.11. im Nähkörbchen in der Hafenstraße laufen mit Sessionauftakt des KG Regenbogen. Aber da fängt ja der Karneval erst an.

Von besagtem Novembertag bis in den Februar 2012 hinein wird zum Karnevalsball geladen, werden Damen-, Herren- und Kindersitzungen abgehalten, werden in allen Karnevalsstädten Deutschlands die Kneipen mit bunten Girlanden geschmückt, ziehen Veedelzüge durch die einzelnen Stadtteile, um mit Bonchen um sich zu werfen, wird die Mainzer Fastnacht gefeiert, denn „Egal, was kommt, egal, was ist – der Mainzer Narr bleibt Optimist!“

Und haste dich nicht feingemacht, dann wirste blöde angemacht … oder so. Also lieber noch schnell ein sexy Kostüm bzw. für die Männer ein hammerhartes Outfit besorgen, sonst sind sie weg, die Jeck.

Als besonderen Tipp zum 2000-jährigen Jubiläum: Wie wäre es, sich dieses Jahr als Agrippina zu verkleiden? Die schöne Mutter des römischen Kaisers Caligula trug doch wahrhaftig göttliche Gewänder. Diese starke Heeresführerin mit leidenschaftlichem Gemüt lässt doch wohl jedes männliche Karnevalsherz dahinschmelzen.

In diesem Sinne: Karneval, lass es richtig krachen dieses Jahr, du hast es dir verdient!

 

Ein Kindle bitte!

02 Okt

Da will man einfach mal bei Amazon nach einem guten Buch stöbern, da stößt man unwillkürlich auf den Begriff „Kindle“. Der erste Gedanke: Verkauft Amazon jetzt auch Bier? Nein, Kindle kommt zwar aus dem Englischen und wird Kindel ausgesprochen, hat nichts mit der gleichlautenden Biermarke zu tun, die im Übrigen Berliner Kindl geschrieben wird, aber eben auch Kindel ausgesprochen wird. Um jetzt nicht gänzlich Verwirrung zu stiften: Wünscht oder bestellt sich ein Kind heutzutage ein „Kindle“, kann man als Elternteil völlig beruhigt sein, denn als „Kindle“ wird ein Lesegerät für elektronische Bücher bezeichnet, kurz: E-Book-Reader.

Im heutigen Computerzeitalter existieren bereits Tausende von Büchern, die komplett digitalisiert wurden, vom Taschenbuch über Romane bis hin zu umfangreichen technischen Anleitungen und jede Menge Lernstoff für Studenten und Auszubildende in Text und Bild. Um diese auch unterwegs wie ein herkömmliches gebundenes Buch jederzeit herauszuholen und lesen zu können, benötigt man zuerst die entsprechende mobile Hardware, wie etwa ein Notebook, Laptop, iPad, iPhone, iPod touch oder eben ein spezielles Lesegerät für elektronische Bücher, also einen E-Book-Reader, wie z. B. das Acer Lumiread, Aluratek Libre, Oyo oder eben das „Kindle“ von Amazon.

Dabei blättert man die Buchseiten entweder per Touch-Display mit dem Finger direkt auf dem Bildschirm oder man verwendet die entsprechenden Tastenkombinationen. Wem die Funktionen nicht mehr ganz unbekannt sind, dem bietet sich der „Amazon Kindle 3“ in seiner neuesten Fassung ein besonderes Erlebnis. Denn dank neuestem e-Ink Display blendet keine Sonne mehr den Lesegenuss auf den Rheinwiesen. Die Prozessorleistung wurde ebenfalls seit den letzten Versionen des Kindle deutlich erhöht, da hakt kein Seitenaufbau mehr auf dem Bildschirm. Dank effizienter Energieversorgung reicht eine Akku-Ladung auch bei häufigem Gebrauch glatte 4 Wochen oder sogar länger. Den „Kindle Wireless Reader“ kann man aktuell für 139 Euro direkt bei Amazon.de (kostenloser Versand) erwerben, und wenn man möchte, gleich die passende Lederhülle für rund 35 Euro dazubestellen.

Wer (noch) nicht über den „Amazon Kindle 3“ verfügt, dem bietet Amazon die Software Kindle (sog. „Lese-Apps“) auch zum kostenlosen Download für den PC, Kindle für Android, Kindle für Mac, Kindle für iPad und Kindle für das iPhone an. Wer das Kindle bereits besitzt und sich in die umfangreichen Funktionen einarbeiten möchte, dem empfiehlt sich das Buch „Kindle – das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps und Tricks.“

Möchte man also ein Buch in elektronischer Fassung bei Amazon kaufen und direkt auf seinen Kindle oder PC oder sonstiges Mobilgerät aufspielen, achtet man beim Bestellvorgang bei Amazon einfach auf den Kasten „Weitere Ausgaben“ und wählt die „Kindle-Edition“ aus, die im Übrigen günstiger als das gebundene Buch ist. Jetzt den Bezahlvorgang durchgehen und am Ende direkt das E-Book an sein Kindle-Gerät oder entsprechend anderes Gerät senden. Schon kann man das Buch lesen!

Und dass man es sich mit einem elektronischen Lesegerät genauso gemütlich machen kann wie mit einem Handbuch, dem sei folgende Anregung mit auf den Weg gebracht (selbstverständlich unter Beachtung des Jugendschutzgesetzes – Standort und Getränk sind natürlich frei wählbar):

Einfach in einer gemütlichen Ecke am Fenster in die nächste Berliner Kneipe setzen, ein Kindl bestellen und ein gutes Buch mit dem Kindle genießen!

 

Saunabaden und Kamingemütlichkeit – die kühle Jahreszeit kann kommen

20 Sep

Wir beginnen, laue Frischluft einzuatmen, genießen die noch wärmenden Sonnenstrahlen und erfreuen uns jetzt wieder an dem farbenfrohen Blätterlaub, den abzuerntenden Maisfeldern und den dunkelorange-farbenen Hokkaido-Kürbissen … der Herbst setzt ein! Zeit, um seine Kräfte zu sammeln, das Immunsystem für die kommende Winterzeit aufzubauen und den Kamin wintertauglich zu machen.

Nach dem Waldspaziergang und ausgiebigen Toben im Herbstlaub bietet sich doch nichts Schöneres an, als alle Klamotten vom Leib zu reißen und … (Entschuldigung, dieser Artikel muss jugendfrei bleiben) … sich zuerst von der eigenen Heimsauna ins Schwitzen bringen zu lassen und es sich dann vor dem flackernden Kaminfeuer mit einem Glas Rotwein gemütlich zu machen. Das stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern sorgt bei regelmäßiger Anwendung auch vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten. Und ganz nebenbei leistet das regelmäßige Saunabaden einen wichtigen Beitrag zur psychischen Erfrischung, da die wohltuende Wärme einer Sauna für die Ausschüttung jeder Menge Glückshormone sorgt.

Für welche Heimsauna, welches Saunahaus (für den Garten) oder welchen Kamin (Elektro, Holz, Kohle oder Bioethanol) man sich letztlich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen, denn die Auswahl ist wirklich enorm. Besonders ins Auge fallen auf jeden Fall die Saunen von „Karibu“, die aufgrund ihrer massiven Blockholzbohlen aus naturbelassener, nordischer Fichte und ihrer speziellen Isolation mit Mineraldämmwolle wirklich perfekt für die privathäusliche Nutzung geeignet sind.

Bei dem Berliner Hersteller wird wert gelegt auf massive Bio-Kombiöfen mit externer Steuerung, Doppelnut und -feder für höchstmögliche Formstabilität, Kabelkanäle und Ganzglasfensterfront. Und dabei lässt sich eine Sauna von Karibu auch noch einfach aufbauen, schmiegt sich in den freien Raum im Haus perfekt ein und stellt ein echtes Schmuckstück dar. Ganz neu ist übrigens die Infrarot-Variante, auch Wärmekabinen genannt. Hochwirksame Magnesiumoxidstrahler bestrahlen den gesamten Körper mit angenehmer Wärme. Aus diesem „Haus im Haus“ möchte man nicht mehr raus!

Nach der Sauna empfiehlt es sich, ins kühle Nass zu springen und beides parallel zueinander mehrmals zu wiederholen. Da kommt Freude auf, wer über einen eigenen Swimmingpool verfügt. Kalte Fußbäder im Wechsel zum Saunabad sollen übrigens die gleiche Wirkung erzielen. Aber es bleibt ja immer noch der Kamin, der mit hypnotisierender Wirkung seiner lodernden Flammen doch immer aufs Neue fasziniert und uns eine innere Ruhe verschafft, uns abschalten lässt von den alltäglichen Querelen und uns ganz nebenbei eine angenehm kuschelige Wärme schenkt, um uns dann genüsslich nach einem Glas Rotwein in den Schlaf zu wiegen.

Gott, kann die Welt schön sein.

 

Antifaltencremes – Sinn und Sinnlosigkeit

16 Sep

Die Werbung verspricht heute allerhand Dinge, von denen im Grunde niemand glauben kann, dass sie tatsächlich funktionieren könnten. Dabei setzt die Werbung immer dort an, wo es wehtun könnte. Bei schmutziger Wäsche, weil kein Markenwaschpulver eingesetzt wurde, bei unzufriedenen Kindern, weil Mama den falschen Joghurt gekauft hat oder bei einem rasierten Mann, der dennoch beim Küssen kratzt. Das alles sind natürlich Mankos, die nicht wirklich schön sind, aber Frauen haben im Laufe der Evolution gelernt, damit umzugehen. Wenn es allerdings um unser eigenes Äußeres geht, kennen wir kein Pardon. Hier schmerzt das Salz in der Wunde tatsächlich und jeder Spot im Fernsehen legt seinen Daumen wieder auf die schmerzende Stelle. Ja, es geht hier um Falten, um unsere Falten.

Unweigerlich kommt im Leben einer jeden Frau der Moment, wo sie die ersten Falten im Spiegelbild erblickt. Seien wir doch mal ehrlich, das ist nicht erst mit vierzig Jahren der Fall, sondern schon viel früher. Früher stört es aber nicht so sehr, weil es nicht in der Öffentlichkeit thematisiert wird. Aber ab vierzig gehören Falten einfach zum Leben dazu. Die Industrie hat eine Vielzahl unterschiedlicher Faltencremes auf den Markt gebracht. Sie sind bei der Kosmetikerin, in der Parfümerie, der Drogerie oder der Apotheke erhältlich. Und auch die Reformhäuser ziehen mit und bieten Antifaltencremes aus natürlichen Rohstoffen an. Je nach Beschaffungsort variieren die Preise sehr deutlich. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe offenbart jedoch, dass es nur wenige Unterschiede gibt, die auch von einem Laien nachvollzogen werden können.

Nun beginnt die Phase, in der jede Frau morgens und abends die Antifaltencreme aufträgt und dabei mit Argusaugen begutachtet, ob die Falten schon weniger geworden sind, die Krähenfüße an den Augen verschwinden und die Zornesfalte schmaler wird. Noch schlimmer als keine Verbesserung wäre nur eine Verschlechterung des Status quo. Eines zur Beruhigung: Es tritt eine Verbesserung ein. Sie liegt allerdings weniger in der Anwendung der Cremes, sondern vielmehr in der Akzeptanz unseres neuen Spiegelbilds. Wir lernen, unsere Falten in das Gesicht zu integrieren und stellen fest, dass es sich um Lachfalten handelt, Falten also, für die wir viel Spaß im Leben gehabt haben. Sollen wir diesem offensichtlichen Ausdruck unserer Lebensfreude nun tatsächlich mit Botox zu Leibe rücken, um die Falten zu glätten und wieder wie 30 auszusehen? Die Antwort darauf finden wir nicht im Kleingedruckten der Beipackzettel unserer Antifaltencremes, sondern nur in den Gesichtern der Menschen, die wir lieben.

 

Trend Wellness für die Frau

08 Sep

Jede Frau sollte sich von Zeit zu Zeit etwas gönnen. Denn das Leben ist anstrengend und gerade Frauen sind häufig mehrfach belastet. Nicht nur die Kinder müssen erzogen und der Haushalt geführt werden, nein, auch der Job will erledigt werden. Da ist es nur recht und billig, wenn man (frau) sich dann und wann ein Quäntchen des sauer verdienten Geldes abzwackt.

Früher wurde vom eingesparten Haushaltsgeld ein Friseurbesuch bezahlt oder ein besonders hübsches Accessoire. Der Friseur gehört heute aber zu den Alltäglichkeiten. Einige Zeit konnten wir uns mit den Nagelstudios beschäftigen, aber auch die Zeit ist vorbei, seitdem Hinz und Kunz glauben, mit Strasssteinchen besetzte Fingernägel stören nicht beim Spülen oder am PC. Irrtum! Sie stören, aber das werdet Ihr auch noch merken.

Die Steigerung aller Annehmlichkeiten ist nicht etwa der einfache Besuch bei der Kosmetikerin, sondern vielmehr das komplette Wellnessprogramm. Natürlich darf dabei auch die Gesichtsbehandlung nicht fehlen, aber dabei darf es nicht bleiben. Eine Massage sorgt dafür, dass der ganze Körper wieder auf Touren kommt. Verschiedene Angebote können genutzt werden wie zum Beispiel die Thai Massage oder Lomi Lomi. Sie alle haben neben der Entspannung auch positive Einflüsse auf das gesundheitliche Befinden. Das Immunsystem wird gestärkt, letztendlich natürlich auch dadurch, dass wir uns einfach besser fühlen. Auch der Besuch in der Sauna, im Dampfbad oder gar in einem Hamam ist erfrischend und belebend zugleich. Auch der Aufenthalt in der Relaxingzone mit gesunden Getränken und Speisen darf nicht fehlen.

Solche Arrangements können auch als Pakete gebucht werden. Den meisten Spaß bringen sie natürlich, wenn mindestens eine Freundin, gerne auch mehrere, mit von der Partie ist / sind. Denn dann gibt es auch noch Zeit für Lästereien oder persönliche Gespräche. Alles in allem sollten wir einfach daran denken, dass wir mindestens jeden einzelnen Cent wert sind, den wir bei einer solchen Aktion ausgeben.

 
 

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