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Kindergarten heute!

29 Aug

Kaum den Babyschuhen entwachsen geht es auf in den Kindergarten. Ob dies eine fröhliche oder frustrierende Zeit wird hängt oft nur von Kleinigkeiten ab.

Mit zarten drei Jahren beginnt der erste Ernst des Lebens. Aus dem Baby entwickelt sich ein Kleinkind, das nun mit kleinen Schritten die Kindergartenwelt erkundet. Anfangs fließen vielleicht Tränen. Aber, auch dies muss nicht immer der Fall sein. Es gibt Kinder, die nehmen es leicht, es gibt welche, die nehmen es recht schwer und andere beobachten nur.

Es ist nicht immer einfach hinter die Fassade eines Kleinkindes zu blicken. Die ersten Wochen entscheiden oft recht leichtfertig über Gedeih und Verderb. So beschweren sich Erzieher/innen über zu geringe Teilnahme oder über zu reges Agieren des Sprösslings.

Kindergarten heute ist nicht viel anders als Kindergarten gestern

Vor der Wahl steht die Qual. Liebe Eltern, seid schlau. Geht nicht einfach zum nächstbesten Kindergarten. Hört Euch um, fragt nach und beobachtet! Euer Kind wird es Euch danken. Heute reagieren Erzieher/innen leicht über und stecken Kinder gerne in Psycho-Schubladen, in die sie ganz und gar nicht gehören. Das darf  nicht sein!

Kennzeichen eines guten Kindergartens:

- Erzieherinnen interessieren sich für das Kind, fragen, haken nach, berichten gerne und sind offen für Anregungen und persönliche Belange.

- Die Toiletten, die gesamte Einrichtung erscheint sauber und kindgerecht.

- Spiele, Lernspiele sind gut durchdacht, fördern das Denken und die die Eigenständigkeit des Kindes, bereiten kompetent  auf die Schule vor.

- Gemeinschaft schafft Freundschaft und Vertrauen. Auf ein geregeltes Miteinander kommt es an. Sozialverhalten wird gut und anschaulich gefördert.

Schlechte Zeichen :

- Die  Sanitäranlagen sind verschmutzt.

- Die  Erzieherinnen entziehen sich ihrer Verantwortung, weichen Fragen gekonnt aus und verweisen zu schnell auf  Frühförderung.

- Die Überlastung ist zu offensichtlich und kaum mehr zu stoppen. Erzieherinnen überschreiten Grenzen, schreien oder schlagen.

- Sämtliche Anregungen werden im Keim erstickt, Gespräche finden wenn, nur knapp und kühl statt.

- Die Gemeinschaft wird nicht gefördert.

Dem berühmten Bockshorn entspannt entkommen

Regen Sie sich nicht auf, wenn Ihr Kind nicht gleich mitspielt.  Erwachsene brauchen auch Zeit, um sich an Neues zu gewöhnen. Genau diese Zeit sollten wir auch unseren Kindern gewähren. Zu viel Druck erzeugt Angst und Zorn. Das Kind macht zum Schluss vollkommen dicht. Es ist wichtig mit unseren Kindern über den Kindergarten zu reden, offen für Nöte und Ängste zu sein und behutsam mit dem zu sein, was unser Kind uns anvertraut. Nur so funktioniert der gemeinsame Schritt in die richtige Richtung.

Spendet unseren Kindern Freude. Kindergärten erwacht heute!

 

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