Gestandene Skateboard-Fahrer stehen mittlerweile auf Waveboards, wenn man den Kommentaren der YouTube-Usern folgt, und genügend Waveboard-Tricks werden auf dem Video-Portal für Anfänger und Fortgeschrittene ja erklärt.
Waveboards basieren schließlich auf Skateboards und sind ähnlich wie beim Rollschuh-zur-Inlineskate-Abwandlung wendiger und fahren auf weniger Rädern. Also im Gegensatz zu Skateboards mit 4 breiten Rädern besitzen Waveboards nur zwei Inlinerollen, die sich dank “Caster” (kennt man von Bürodrehstühlen) bis zu 360 Grad um die eigene Achse drehen können. Und dabei unterscheidet man zwischen zwei Varianten: Waveboards mit flexibler Verbindung und mit Achsverbindung (Torsionsstange). Dadurch entsteht ein Gefühl, wie beim Surfen und Snowboarden zugleich.
Ein weiterer Unterschied zum Skateboard ist die Technik des Anfahrens. Während man beim Skateboard mit einem Fuß abstoßen muss, um in Bewegung zu kommen, stellt man sich beim Waveboard gleich mit beiden Füßen drauf und bringt es durch geschickte Körperbewegung und verlagern des Schwerpunktes ins Rollen. Das trainiert den Gleichgewichtssinn und hält jede Altersklasse fit.
Und Streetsurfing-Shops und sonstige Sportartikel-Händler bietet wirklich irre Designs und in allen Größen und Ausführungen für jedes Alter an: von Graffiti über Pink bis Silber oder einfach Schwarz mit den passenden “Griptapes” (wasserfeste Aufkleber), Flexsurfing-Boards, Waveboard Wave oder das kleine Ripple Streetsurfing Board.
Aber Vorsicht: Den Bremsvorgang sollte man wirklich vorher einstudieren. Denn mit diesem dynamischen Sportgerät erreicht man bergab schnell 15 km/h und mehr. Einzige Möglichkeit ist also, das Waveboard so parallel wie möglich zum Hang zu halten und das Gewicht nach vorne zu verlagern, sodass beide Füße also jetzt nach vorne gewinkelt stehen und das Waveboard damit leicht nach vorne kippt, um abspringen zu können.
Neuerdings wird von Baur, Rossmann und anderen Versandhäusern die kostengünstigere “Powersurfer”-Version des Waveboards von JD Bug mit breiterer flexibler Verbindung angeboten. Diese stabile Ausführung wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen. Für Waveboard-Anfänger wäre das vielleicht das geeignete Einstiegsmodell.
Alles in allem sind Waveboards eine coole Freizeitbeschäftigung und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Selbst in Schulen kommen Waveboards bereits erfolgreich zum Einsatz. Wer verpasst da bitte noch die Sportstunde?!

