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Archiv für die ‘Musik’ Kategorie

Den Tape Club in Berlin muss man einfach erleben

14 Jun

Der Tape Club in Berlin ist zentral gelegen. Er ist zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt und man kann ihn auch mit dem Auto sehr gut erreichen. Es sind genügend Parkmöglichkeiten vorhanden.

Am Eingang gibt es leider einen Empfang der besonderen Art. Eine lange Warteschlange vor der Tür und nach einer halben Stunde ist man auch schon drin. Der Eintritt ist unterschiedlich, es kommt drauf an was geboten wird. Die Bar ist groß und geräumig. Das Personal könnte etwas freundlicher und schneller arbeiten. Das gleiche gilt auch für die Garderobe.

Der Raum ist geschmackvoll hergerichtet und wird durch den beleuchteten Baum in der Mitte des Raumes noch unterstrichen. Das Publikum ist von zwanzig bis über dreißig alles vertreten. Es ist eigentlich alles Bestens, aber eben nur eigentlich. Sauerstoff gehört zum Leben und den bekommt man in dem Club zu wenig. Es ist so warm und so eng, dass an Tanzen eigentlich nicht zu denken ist.

House und Techno das wird hier von den Besten DJ der Welt geboten. Einfach ein muss, für alle Fans. Unter www.tapeberlin.de nachsehen, was als nächstes los ist und mit in das Gedränge stürzen. Es ist einfach nur Geil.

 
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Posted in Musik von Martina

 

Nachhaltigkeit in der Musikindustrie

17 Mai

Jeder spricht momentan von Nachhaltigkeit, zum Beispiel nachhaltige Nutzung von Windenergie. Aber was bedeutet das eigentlich?

Ganz einfach: Wenn man nur so viele Bäume fällt, wie man gerade benötigt, damit der eigentliche für unsere Erde notwendige Baumbestand nachwachsen und damit erhalten bleiben kann, spricht man von Nachhaltigkeit.

Wie ist es aber in der Musikindustrie? Eigentlich genau wie bei den Bäumen: Massenproduktion führt zu einer Massenlagerung und damit zu einer Massenvergammelung. So viel Holz kann man gar nicht verheizen, wie gefällt wird.

Wie erreicht man jedoch nachhaltige Musik? Ganz einfach: durch Geduld, Fleiß, Fachwissen, Equipment und Spucke bis hin zum qualitativ hochwertigen Song, der noch nach Jahrzehnten die nachfolgenden Generationen mitreißt. Kurzum: Musik produzieren, wie sie gebraucht wird. Ich sage nur “Highway to Hell” von ACDC, der Song wird auf jeder Ü30-Party gespielt, läuft in Filmen und Werbespots, ist der ideale Begleiter im Auto.

Und ist Ihnen mal aufgefallen, wie viele Songs aus den zum Beispiel 80er Jahren für den schnellen modernen Song gecovert werden? Gut, das mag der heutigen Jugend nicht auffallen, weil das die Musik aus meiner Generation war. Aber das ist ja der Knackpunkt. Die wirklich gute, handgemachte Musik bekommt doch heutzutage gar keine Chance mehr. Welche Musikband wird denn heutzutage noch durch Zufall von einem Produzenten entdeckt? Jeder hält sich für einen Superstar, weil er in die Karaoke-Box vom Lebensmittelhändler um die Ecke gepfiffen hat. Und warum? Weil die großen Musikmacher unserer Jugend das vermitteln und das schnelle Geld sehen wollen.

Aber es gehören ja bekanntlich immer Zwei dazu: der Musikmacher und der Musikhörer. Vielleicht sollten wir das einmal als Musikkonsument bedenken, wenn wir den nächsten Song, oder noch schlimmer Klingelton, aus dem Netz laden oder eine CD für den Freund unserer Tochter kaufen. Die Jugend macht vor allem das neugierig, was sie nicht kennt.

In diesem Sinne: Auf eine faire und qualitativ hochwertige musikalische Zukunft, von der wir alle profitieren!

 
 
 

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