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Archiv für die ‘Bücher’ Kategorie

Leseratten, eine Gattung ohne Nachwuchs?

26 Jun

Die letzte Pisa-Studie hat es wieder gezeigt. Lesen und das Gelesene verstehen, sind keine selbstverständlichen Fertigkeiten für Schüler der 9. Klassen. Schon Wörter wie „Bundesministerium“ oder „Führerscheinprüfung“ bringen die 15jährigen ins Stottern und das Verständnis für den laut vorgelesenen Text ist auch oft mehr als mangelhaft. Nun kann man jammern und sagen: Oh weh, die Jugend von heute ist einfach desinteressiert und unmotiviert, sinnvoller ist es jedoch nach einem Grund dafür zu suchen.

Wo sind die Bücher hin?
Noch vor zwei oder drei Jahrzehnten standen in den meisten Kinderzimmern Bücher oder Comics. Heute liegen dort Handhelds, Computerspiele, Handys und ähnliche Unterhaltungselektronik. Mit Superhelden die Welt vor dem Bösen zu retten macht sicherlich Spaß und auch gemeinsames Spielen ist mittlerweile normal; die kleinen, virtuellen Helden sind somit kein Grund mehr zur Vereinsamung des Nachwuchses. Aber mehr als die Anleitung für ein Game oder eine Ankündigung für den Nachfolger eines Klassikers lesen die Kids von heute nur selten. Zeitungen empfinden sie als langweilig und sogar die einst so begehrten Jugendzeitschriften werden immer seltener gelesen.
Sicherlich ist ein Grund für diese Veränderung auch in der Generation der Eltern der heutigen Kinder zu sehen. In den 1970ern geboren, kamen sie doch als erste Generation mit Amiga und Commodore in Berührung. Diese primitiven Heimcomputer mit ihren einfachen, pixeligen Grafiken zogen alle in ihren Bann und so kann man leicht nachvollziehen, dass die heutigen Games erst recht faszinierend auf viele Menschen wirken. Doch wo sind die guten alten Detektivgeschichten und Jugendromane geblieben? Geschrieben werden sie noch immer und auch die Klassiker wie Hitchcocks „Die drei ???“  kann man heute noch kaufen.

Vorbilder zum Nachahmen
Kinder ahmen die Erwachsenen nach, denn so lernen sie wie die Welt funktioniert. Wer als Kind nie jemanden sieht, der die Nase in ein Buch steckt, wird sicherlich selbst nur selten auf den Gedanken kommen, es auszuprobieren. Dabei werden mir alle Leseratten Recht geben, wenn ich behaupte: Lesen macht Spaß, wenn das Thema stimmt. Wer gern liest, wird auch keine Probleme mit dem Text-Verständnis haben und die Pisa-Studie wäre vielleicht ein wenig anders ausgefallen. Also liebe Eltern: Erinnert euch an die kleinen, handlichen Teile aus bedrucktem Papier, die euch vor langer Zeit viele phantasievolle Stunden beschert haben und nehmt mal wieder ein Buch in die Hand.

 
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Posted in Bücher von Sabine

 

Buchseiten elektronisch blättern – EBooks im Vormarsch

14 Mai

Ein Buch ist heutzutage nicht mehr einfach ein Buch, seitdem es EBooks gibt. Jetzt wird elektronisch geblättert.

Der Begriff EBook (also elektronisches Buch) ist schon vielen geläufig, die im Internet unterwegs sind. Hier handelt es sich eigentlich nur um Bücher, deren Buchseiten eingescannt worden sind und als PDF-Datei abgespeichert irgendwo zum Download zur Verfügung stehen und meist für einen sehr viel günstigeren Preis als das Original-Werk verkauft werden.

Die Materie reicht noch sehr viel weiter. So werden Sammlungen von Schulbüchern, historische Dokumente, sogar komplette Universitäts-Büchereien und Staatsbibliotheken archiviert, indem man mit Buchscan-Robotern jedes einzelne Buch Seite für Seite automatisch umblättert, einscannt, den Text ausliest und diesen mit professionellen OCR-Programmen auf Fehler korrigiert. So sind in den letzten Jahren tatsächlich ganze elektronische Bibliotheken entstanden, auf die Schüler, Studenten, Lehrkräfte und sonstige Lernbegierige zurückgreifen können, einfach so am Computer, ob direkt in der Uni oder von zu Hause aus.

Und mittlerweile werden viele neuen Romane gar nicht mehr in den Druck gegeben, sondern nur noch im Textverarbeitungsprogramm am PC erstellt, formatiert, ins PDF-Format umgewandelt und im Internet zum Download angeboten für ein paar Euros. Und Zeitungsverlage haben den Trend schon lange erkannt und bieten ihre elektronische Nachrichten bereits im Abonnement an.

Aber wie lese ich solche EBooks nun morgens um 7 Uhr in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit? Das ist kein Problem dank dem neuen wirklich ausgefeilten iPad von Apple. Mit diesem Wunderwerk der Technik können Sie – neben anderen vielen tollen Möglichkeiten – ein downgeloadetes EBook wahrhaftig wie ein herkömmliches papierbasiertes Buch Seite für Seite einfach umblättern, mit dem Finger (Sie benötigen also keinen Stift, der auf dem Touchscreen kratzt, oder ähnliche Hilfsmittel)! Aufrufen können Sie Ihr EBook mit der Anwendung iBooks, welche wohl bereits auf dem iPad vorinstalliert sein dürfte.

Gut, wir müssen noch bis Ende Mai warten, bis das gute Stück auf den Markt kommt. Und die günstigste Version des Apple iPad wird wohl um die 500,- Euro kosten. Aber das dürfte eingefleischte Apple-Fans und alle, die es werden wollen, nicht im Geringsten abhalten, denn schließlich kann man mit diesem revolutionärem Tablet-Computer im Scheckkarten-dünnen und Mini-Handtaschen-großen Format noch E-Mails abrufen, im Web recherchieren, Musik hören, Fotos und Videos aufrufen, Spiele erleben und vieles mehr. Ungefähre 140.000 Programme auf dem iPad dürften fürs Erste genügen, um die wenige Freizeit, die man heute noch hat, auszufüllen.

Also entrümpeln Sie Ihr Bücherregal und recherchieren Sie doch mal im Internet, ob es den Buchtitel nicht schon im EBook-Format gibt. Jetzt haben wir endlich wieder Platz für wichtige Dinge, wie zum Beispiel die Formel 1-Sonderedition-Rennwagensammlung, die Fußballfan-Sammlung des Lieblingsvereins, die vielen kleinen Porzellankätzchen oder die Barbie-Sammlung. Machen Sie es sich gemütlich!

Und liebe Kinder: nie wieder Schulbücher schleppen!!!

 

Bücher sind wie treue Freunde

25 Apr

Das lesen war schon immer eines meiner Hobbys. Dabei habe ich Büchern von bestimmten Autoren immer den Vortritt gelassen. Joy Fielding und Patricia Cornwall gehören zu meinen liebsten Schriftstellerinnen.

Für meine Enkeltochter habe ich die Bücher von Cornelia Funke gekauft und damit meine Enkeltochter zum Lesen gebracht. Ich habe ihr stets vorgelesen, und als sie in der 2. Klasse war, sollte ich das wieder tun. Da hatte ich eine Idee: „Eine Zeile liest du und die Nächste lese ich“, sagte ich zu ihr. Das Buch hatte den Titel „Hinter verschlossenen Fenstern“. Diese Geschichte, die sich um einen Adventskalender dreht, hat sie so gefesselt, dass sie von alleine weiterlas. Nun ist sie schon größer und liest die „Wilden Hühner“ aber auch das Buch zum Film „Hannah Montana“. Sie hat noch viel mehr Bücher, aber die Lieblingsbücher müssen mit in den Urlaub. Das Lesen macht ihr jetzt riesigen Spaß – schön, dass es Bücher gibt.

 
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Posted in Bücher von Martina

 
 

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