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Archiv für die ‘Ernährung’ Kategorie

Silicium – der Stoff, aus dem die Träume sind?

11 Jun

Quelle: Matthias Renner (Marathoni62)

Auffallend oft hört man in jüngster Zeit den Begriff „Silicium“ im Fernsehen, ob in Fernsehserien, Spielfilmen oder in den Nachrichten. Was hat es damit auf sich? Wer oder was ist dieses Silicium?

Zuerst sollte man wissen, dass Silicium (oder auch Silizium) ein chemisches Element (Si) ist, genauer gesagt ein Halbmetall, weil es sowohl Eigenschaften von Nichtmetallen als auch von Metallen aufweist. Reines (elementares) Silicium hat eine grau-schwarze Farbe und glänzt metallisch.

Was aber hat dieses Silicium, was andere nicht haben, was macht es so besonders, dass es so oft erwähnt wird? Dahin gehend muss man erwähnen, dass jeder menschliche Körper ca. 20 Milligramm Silicium pro Kilogramm Körpergewicht enthält, was bei einem Körpergewicht von 50 kg bereits 1.000 mg sind, was jedoch mit dem Alter abnimmt, was wiederum zu Siliciummangel führen kann. Silicium ist das zweithäufigste chemische Element neben Sauerstoff, was unsere Erde ausmacht. Allein die Erdkruste besteht zu einem Viertel aus Siliciumdioxid. Aber auch Lebewesen wie z. B. Schwämme und Kieselalgen bauen Siliciumdioxid auf. Und Bambuspflanzen-Stängel und Schachtelhalm erhalten durch das inliegende sog. Siliciumdioxid-Gerüst erst die richtige Stabilität.

Nun kann man sich schon ungefähr ausmalen, wie unglaublich vielseitig anwendbar Silicium (lateinisch: Silex, für Feuerstein, Kieselstein) ist. Das blieb der Wissenschaft, Forschung und somit natürlich auch der Bau-, Chemie-, Kfz- und Gesundheitsindustrie nicht verborgen. So wird organisches Silicium zur Verbesserung der Gelenkfähigkeit (z. B. im Leistungssport), gegen Arterienverkalkung, Regenerierung des Bindegewebes (sprich: Erhalt junger Haut) und zur Behandlung von Verbrennungen u. a. Hautbeschwerden eingesetzt.

Silicium kommt aber auch in alltäglichen Lebensmitteln vor. Zwiebeln und rote Rüben enthalten den höchsten Siliciumgehalt sowie die meisten Getreidesorten, wobei diese roh verzehrt werden müssten. Leider wird diese lebenswichtige Substanz durch versprühte Pflanzen- und Insektengifte größtenteils überschattet und gelangt erst gar nicht in die tägliche Nahrungsaufnahme. Daher verbleibt einem nur die Möglichkeit, Silicium in Verbindung mit Vitamin C und Limettensaft ergänzend hinzuzufügen. Bahnbrechende Erfolge verzeichnete auf diesem Gebiet Linus Pauling mit seinem persönlichen Ergänzungsprogramm.

Ganz aktuell ist Silicium aber vor allem in der Autoindustrie zu finden. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach alternativen Antriebsmethoden und der Kaufankurbelung von Elektrofahrzeugen, die der Umwelt nachhaltig zugutekommen sollen, stieß man auf die Erfindung des Nano-Innovators Yi Cui und seinen Mitstreiter und Batterieexperten Robert Huggins vom „Materials Science and Engineering Department“, die gemeinsam Nanodrähte auf Siliciumbasis entwickelten. Herausgekommen sind Siliciumbatterien, die sowohl im Elektroauto wie auch im iPod zum Einsatz kommen.

Den Begriff Silicium wird man also zukünftig noch öfters hören. Man darf gespannt sein, welche Diskussionen und Entwicklungen daraus noch entstehen werden.

 

Die Grillsaison ist eröffnet

25 Mai

In vielen Teilen Deutschlands wurde die Grillsaison schon eröffnet. Das gute Wetter lockt in den Garten, auf den Balkon oder auf die Liegewiesen und Grünflächen der Städte. Hier lässt es sich auch bei großer Hitze aushalten und der Tag kann endlich einmal wieder genossen werden.

Zu einem perfekten Tag in der Sonne gehört ein Barbecue (auch BBQ, neudeutsch für Grillen) einfach dazu. Die Klassiker haben natürlich immer noch Hochkonjunktur. Dazu gehört ein Rostbratwürstchen mit Ketchup genauso wie das Nackensteak oder Bauchfleisch.

Trends gibt es aber auch beim Grillen und einige davon kann man ruhig einmal ausprobieren, denn neue Geschmackserfahrungen gönnen wir uns im Alltag viel zu selten. Wie wäre es zum Beispiel einmal, wenn Sie ihr Fleisch selber würzen und marinieren würden? Vielfach greifen wir auf Fertigware vom Metzger oder aus dem Discounter zurück. Die dicke Marinade lässt nicht erkennen, wie das Fleisch aussieht, das sich darunter verbirgt. Wenn Sie ihr Fleisch selber marinieren, wissen Sie genau, welche Zutaten verwendet wurden und können auf ihren eigenen Geschmack eingehen. Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte für verschiedene Marinaden wie die asiatische Marinade zu Schweinefleisch, Rotweinmarinade zu Rind- und Lammfleisch oder Thymianmarinade zu Geflügel. Auch die Zitronenmarinade für Fisch ist sehr beliebt.

A pro pos Fisch, auch das Grillen von Fisch wird immer beliebter. In Paketen aus Alufolie eingewickelt und mit Gemüse und Gewürzen gespickt, gelingt der Fisch garantiert. Weitere Hilfsmittel sind spezielle Wendebehältnisse, in die der Fisch eingelegt werden kann. Fisch vom Grill hat aufgrund des Rauchs einen ganz besonderen Geschmack.

Soßen und Dips dürfen beim Barbecue natürlich auch nicht fehlen. Die Klassiker sind hier die Kräuterbutter und das Zaziki. Aber auch andere Varianten aus Butter, Quark und Joghurt sind äußerst schmackhaft. Selbst Soßen lassen sich zubereiten. Leckere Rezepte für Aioli, Cocktailsoße oder Dips finden sich in jedem Kochbuch und natürlich auch im Internet.

Dann fehlt nur noch etwas Brot, der Grill und die netten Menschen, mit denen man gemeinsam den Grillabend verbringen möchte.

 

Mood Manufactoring – unsere Stimmung wird gegessen

07 Jul

Kelkheim (deutsche Stadt, Nähe Frankfurt) hat in seiner Zukunftsinstitut GmbH die neue Studie über die wichtigsten Konsum- und Markttrends der nächsten 10 Jahre analysiert. Laut dieser Studie wird der “Konsument 2020″ bewusst stimmungsbezogen moduliert.

Bisher wird dem Verbraucher bzw. potenziellen Käufer ja bereits durch ausströmende Düfte an Obst- und Gemüseregalen eine Gartenfeeling oder durch bestimmte Lichteinwirkung eine Frische vorgetäuscht; der gestresste Business-Mensch kauft sich ein Auto nur aufgrund der angeblichen Abenteuerlust darauf oder weil er “es einfach will“, was ihm durch gezielte Werbung erst mal auf den Gedanken bringt, überhaupt ein Auto kaufen “zu wollen”. Da das bisher wohl so gut funktioniert hat, kommt jetzt ein neuer Trend in der Werbung/Manipulation hinzu: Das “Mood Manufactoring“. Jetzt wird unsere Stimmung “gegessen”!

Denn tatsächlich hat letztes Jahr ein Restaurant auf den Philippinen eröffnet, was Gerichte serviert, die die Gemütsverfassung beeinflussen. Sind Sie deprimiert, greifen Sie doch zum Essen, was Johanniskraut enthält. Wollen Sie niedrigeren Blutdruck, bestellen Sie das doch einfach beim Kellner. Wenn ich recht überlege, ist das doch eigentlich nichts Neues, oder? Denn wer hat sich nicht schon mal ein Kräuterbad bei Erkältung gegönnt oder Bananen gegessen, um die Stimmung kurzweilig anzuheben, oder Spargel für die schönen Stunden zu Zweit. Und wer sich nicht gerade jeden Tag von Fast Food ernährt, müsste eigentlich mittlerweile auch herausgefunden haben, dass frisch zubereitete Speisen auch durch frische Kräuter, bestimmtes Gemüse oder Obst oder Einsetzen von bestimmten Gewürzen einfach dem Körper gut tun.

Zugegebenermaßen sind aber Restaurants – gerade vegetarische -, in denen durch Einsatz vielfältiger frischer Zutaten und der richtigen Gewürze man einfach mit einem guten Gefühl nach Hause gehen kann, sehr rar in Deutschland! Ich habe bisher nur ein einziges wirklich gutes vegetarisches Restaurant in Köln kennenlernen dürfen … aber war ja klar … ist mittlerweile geschlossen. Muss ich wohl mal darüber nachdenken, auf den Philippinen Urlaub zu machen.

Und im Übrigen: Hören Sie einfach auf Ihr Bauchgefühl!

 

Internet Supermärkte – Lebensmittel einfach online bestellen

29 Jun

Nachdem der erste Anlauf der New Economy Lebensmittel online anzubieten vor einigen Jahren eher verhalten von den Kunden angenommen wurde, sind in den letzten fünf Jahren einige Anbieter auf den Markt gekommen, die ihr Glück in einem großen Sortiment, frischen Produkten oder personalisierten Lebensmitteln suchen. Hier zeigt sich, dass Hartnäckigkeit und gute Ideen noch immer zum Erfolg führen können, denn Schokolade mit Wunschzutaten oder Sektflaschen mit persönlichem Etikett sind Produkte, die überall gut ankommen. Aber auch mit einer großen Produktpalette lassen sich Kunden generieren, denn die Preise der einzelnen Artikel liegt oft nicht wesentlich über denen der örtlichen Konkurrenz. Kleine Einkäufe lohnen sich allerdings nicht, denn dann kosten Brot und Pizza zusammen mit den Versandkosten gleich mehr als 10.- Euro. Für einen Wocheneinkauf ab 50.- Euro könnte sich der Service jedoch durchaus lohnen, denn Zeit ist ja schließlich auch Geld.

Die personalisierten Lebensmittel
Die Anbieter entwickeln immer neue Ideen für personalisierte Lebensmittel. Weg vom Massenprodukt hin zum Lieblingsmüsli, das ist der neue Trend. Tee und Schokolade selbst kreieren macht Spaß und wenn man es online mit wenigen Klicks erledigen kann, sind viele auch bereit ein wenig mehr in das Produkt zu investieren. Online Supermärkte versuchen mit Abo-Kisten ihre Kunden zum regelmäßigen Einkaufen zu bewegen und das Konzept geht auf. Wöchentlich frisches Obst und Gemüse nach Hause geliefert zu bekommen, heißt weniger Einkaufsstress und mehr Zeit für die Dinge, die wirklich Spaß machen.

Natürlich kostet dieser Service im Vergleich zum Einkauf beim Supermarkt um die Ecke ein wenig mehr, aber rechnet man Spritgeld und Parkplatzsuche mit ein, ist es für viele Vollzeitbeschäftigte keine Frage ob sie den Service sinnvoll finden. Die hektischen Zeiten und die technischen Möglichkeiten, die sie bietet, lassen sich schließlich auch zum Selbst-Verwöhnen nutzen und vielleicht werden wir in Zukunft wieder vermehrt maßgeschneiderte Blusen und Hemden tragen und den Hund einfach mit dem Online-Gassi-Service vom Büro aus vor die Tür schicken?

 
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Posted in Ernährung von Sabine

 

Kennen Sie die Montignac-Methode?

09 Mai

Der Wahnsinn des Abnehmens grassiert vor allem bei dem weiblichen Geschlecht. Das ist eigentlich auch kein Wunder. Denn die Modeschöpfer schöpfen meist nur bis Größe 36/38. Die Models sind groß, schlank und schön. Spätestens jetzt kommt der Wunsch: so will ich auch sein. Das klappt bei einigen jungen Frauen, so bis 25 Jahre, sehr gut und dann…..

Eine Diät nach der anderen wird getestet, immer hat man Hunger- aber man nimmt auch ab und nach der Diät hat man alles wieder drauf , oft sogar noch mehr als vorher.

Nach Michael Mortignac ist eine Methode benannt, die durch den Erfinder nicht als Diät betrachtet werden soll. Aber wenn man sich alles genau ansieht, dann kommt man doch zu dem Schluss, dass es sich um eine Art Diät handelt.

Hier werden keine Kalorien im herkömmlichen Sinne gezählt, sondern die Lebensmittel werden in „Gut“ und „Schlecht“ eingeteilt.

Die guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpfchen- bei den Tauben von Aschenputtel war das umgekehrt. Die Lebensmittel werden nach dem GI ( Glykämische Index) eingeteilt. Dieser Index gibt an, wie viel Stärke eines Nahrungsmittels ins Blut gelangt.

So sollen Nahrungsmittel mit einem hohen GI , wie Weißbrot, Kartoffeln, geschälter Reis, Mais, gekochte Karotten und Traubenzucker gemieden werden.

Vollkornbrot, Haferflocken und Obst nur in geringen Mengen und Hülsenfrüchte, viele Gemüsearten, Eiweiß und Fett dürfen in hohen Mengen gegessen werden.

Was sagen denn die Ernährungswissenschaftler zu so einer einseitigen Ernährung denke ich bei mir und siehe da: zu viel Fett ist ungesund und zu viel Eiweiß auch.

Das leuchtet mir ein und ich gehe in die Küche, mache mir ein ausgewogenes Mittagessen, mit Kartoffeln, viel Gemüse und einem Stückchen Fleisch.

In einer Stunde treffe ich mich mit meiner Freundin zum Joggen und wir werden uns über diese Diät ausgiebig unterhalten.

 
 
 

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