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Geocaching, die moderne Schatzsuche

07 Jul

Seit einigen Jahren ist die Schnitzeljagd mehr als nur ein Kinderspiel. Mit GPS und Taschenlampen bewaffnet streifen die Menschen durch Stadt, Wald und Feld auf der Suche nach kleinen Plastikdosen (Cache), die andere dort abgelegt haben. Der Reiz dieses Hobbys liegt in der Verbindung der modernen Technik mit der  Natur, denn man kann einen Cache selbst legen und dessen Standort als Koordinaten oder Rätsel im Internet veröffentlichen und andere machen sich mit diesen Daten auf die Schatzsuche. Hat man einen Cache gefunden, darf man sich ins beiliegende Logbuch eintragen und gehört in die Runde der stolzen Finder. Die Dose selbst bleibt an Ort und Stelle, denn schließlich wollen andere diesen Schatz auch heben. Alle Sucher dürfen natürlich auch selbst einen Cache legen und allein in Deutschland liegen mittlerweile Tausende von Frischhaltedosen an „geheimen“ Koordinaten.

Die Schätze liegen auf Bäumen und unter Wasser

Manche Caches sind schnell gefunden, für andere braucht man eine Taucherausrüstung oder Klettergeschirr. Die Phantasie kennt keine Grenzen und Sportmuffel wie Profisportler sind auf der Jagd nach dem nächsten Cache. Kleine Wanderschätze werden in die Dosen gelegt und der erste Finder nimmt den Schatz und legt ihn in einen anderen Cache. So wandern Modellautos oder ähnliche Gegenstände samt ihrem Logbuch rund um den Globus und erfreuen jeden Finder aufs Neue. Mystische Geschichten werden  zu den einzelnen Caches erfunden und die Rätsel führen so manchen Schatzsucher in die Dunkelheit der Nacht, denn ein Nacht-Cache kann nur mit Hilfe von Taschenlampen gefunden werden, die ihr Licht auf verteilte Reflektoren strahlen lassen. Jeder Schatzsucher kann sich auf dem Online-Portal die vorhandenen Caches ansehen und nach seinen eigenen Möglichkeiten den Cache mit passendem Schwierigkeitsgrad heraus suchen. Geocaching ist ein Hobby für Jung und Alt und die Gelegenheit neue Leute kennenzulernen, denn die Stammtische und Vereine freuen sich über jeden neuen Schatzsucher.

 

Woher und wohin mit dem Strom?

05 Jul

Strom gehört zu den Grundbedürfnissen in unseren Breitengraden. In jedem Haushalt stehen mehr als zwanzig Stromfresser und davon betrachten wir die meisten als notwendig. Alle diese Geräte müssen mit Energie versorgt werden und auch wenn die Hersteller versprechen stromsparende Geräte zu produzieren, bleibt immer noch die Frage: Woher nehmen wir in Zukunft unsere Energie?

Strom kann man nicht lagern
Solaranlagen, Windräder und Wasserkraftwerke sollen die Energielieferanten der Zukunft werden, doch genau betrachtet werden diese drei Techniken nicht ausreichend Strom erzeugen können, wenn wir nicht im Gegenzug unseren Verbrauch deutlich senken. Solaranlagen produzieren nur bei Sonnenlicht ausreichend Energie und da Strom in größeren Mengen nicht gelagert werden kann, steht er an dunklen Tagen nicht zur Verfügung. Windräder drehen sich ebenfalls nur wenn Wind vorhanden ist und auch hier gibt es keine Speichermöglichkeiten.
AKWs helfen uns derzeit noch unseren Energiebedarf zu decken. Die vorhandenen Werke sind aber nicht in der Lage unseren gesamten Bedarf abzudecken und natürlich sollen keine neuen AKWs entstehen, denn diese Technik ist sehr unsicher und die Lagerung der Brennstäbe ein unlösbares Problem. Wasserkraftwerke, Windräder und Erdwärme sind Alternativen mit guten Ansätzen, doch ohne die Atomkraftwerke wird es auch in 20 Jahren noch nicht gehen, weil zu viele Geräte Strom benötigen. Alle erneuerbaren Energien zusammen könnten uns derzeit nicht mit der erforderlichen Menge an Strom versorgen und trotzdem steigt der Absatz von elektrischen Zahnbürsten und Poliermaschinen.

Strom im Überfluss und Löcher in der Versorgung
Im Norden unseres Landes stehen viele Windräder und sie produzieren mehr Strom als in den Gegenden dort benötigt wird. Der Bau einer Stromleitung vom Norden in den Süden Deutschlands wird aber seit Jahren blockiert, denn Naturschützer sind mit keiner der vorgeschlagenen Trassen einverstanden, egal wie nah oder fern sie den Naturschutzgebieten bleiben würden. Die Oberlandleitungen verschandeln die Landschaft und zudem macht sich der Elektrosmog breit, dem natürlich auch niemand ausgesetzt werden möchte. Erdleitungen wären eine Alternative, aber die Unternehmen wollen die Mehrkosten dafür nicht tragen.  Die Atom-Lobby unterstützt die Naturschützer, denn auch sie würden nicht von einer Windrad-Stromleitung profitieren. Schließlich wäre dann ihr Strom nicht mehr so gefragt  und ihre Kassen würden sich schnell leeren. Das ist nur ein Beispiel von vielen und solange sich Lobbyisten und Firmen um die Zukunft der Erde kümmern, werden Entscheidungen getroffen, die für deren Geldbeutel gut ist aber nicht für uns alle. Unsere Generation wäre alt genug um die Folgen solcher Entscheidungen zu verstehen und jung genug, etwas dagegen zu unternehmen. Oder sind elektrische Zahnbürsten wirklich nötig um den modernen Lebensstandard zu halten?

 
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Posted in Allgemein von Sabine

 

Würfel sind Trend

02 Jul

Jede Möbelausstellung und jeder Möbelkatalog präsentiert die neueste Idee der Designer: Würfel in allen Größen und Farben. Zum Sitzen und als Schrank in Küche und Bad, als Hängeregal für Wohnzimmer und Gang und sogar als Schuhregal verfolgt uns diese einst so seltene, geometrische Form. Die Würfelsucht hat ihren Weg vom Spielbrett in unser Leben gefunden!
Der schwedische Möbelhersteller hat diesen Virus frühzeitig erkannt und hat ihm mit einer riesigen Auswahl an quadratischen Möbelstücken eine dauerhafte Existenz verliehen. Viele andere Anbieter mussten nachziehen um den Trend nicht zu verschlafen. Sogar in der Werbung haben die Würfelregale ihren festen Platz gefunden, denn wo würden sich Schuhe und Co. besser präsentieren lassen als in einzelnen Würfeln? Aber worin liegt der Reiz dieser knallbunten oder dezent weißen Würfel, die wir uns an die Wand hängen oder unter das Waschbecken stellen?

Die Würfel als Multitalent
Die schweren Eichenmöbel aus den frühen und späten 1980ern fliegen reihenweise aus den Behausungen unserer Altersgenossen. Leichte, moderne Möbel sind gefragter denn je, denn Umzüge aus privaten oder beruflichen Gründen sind heutzutage wesentlich häufiger notwendig als es noch vor zwanzig Jahren der Fall war. Die Regale und Schränke aus mehreren Einzelteilen lassen sich nicht nur beliebig aufstellen und man kann sie immer wieder anders nutzen. Veränderungen, die uns nicht aufgezwungen werden sondern aus eigenem Antrieb erfolgen, verschaffen und Befriedigung und wir verlangen immer mehr multifunktionale Geräte und Möbel. Die Würfelregale sind eine logische Konsequenz dieses Wunsches, denn sie sind gleichmäßig geformt und mit ihrer klaren Linie treten sie gegenüber den massiven Möbelstücken optisch in den  Hintergrund um den Blick auf das Wesentliche freizugeben. Die verschiedenen Größen und Farben lassen uns viel persönliche Freiheit bei der Gestaltung unseres Zuhauses und gleichzeitig erhalten wir unendlich Raum um unsere kleinen Eroberungen in Szene zu setzen und die Deko-Industrie freut sich über jeden leeren Würfel, den wir mit einem besonders ausgefallenem Stück füllen möchten.

 
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Posted in Möbel von Sabine

 

Internet Supermärkte – Lebensmittel einfach online bestellen

29 Jun

Nachdem der erste Anlauf der New Economy Lebensmittel online anzubieten vor einigen Jahren eher verhalten von den Kunden angenommen wurde, sind in den letzten fünf Jahren einige Anbieter auf den Markt gekommen, die ihr Glück in einem großen Sortiment, frischen Produkten oder personalisierten Lebensmitteln suchen. Hier zeigt sich, dass Hartnäckigkeit und gute Ideen noch immer zum Erfolg führen können, denn Schokolade mit Wunschzutaten oder Sektflaschen mit persönlichem Etikett sind Produkte, die überall gut ankommen. Aber auch mit einer großen Produktpalette lassen sich Kunden generieren, denn die Preise der einzelnen Artikel liegt oft nicht wesentlich über denen der örtlichen Konkurrenz. Kleine Einkäufe lohnen sich allerdings nicht, denn dann kosten Brot und Pizza zusammen mit den Versandkosten gleich mehr als 10.- Euro. Für einen Wocheneinkauf ab 50.- Euro könnte sich der Service jedoch durchaus lohnen, denn Zeit ist ja schließlich auch Geld.

Die personalisierten Lebensmittel
Die Anbieter entwickeln immer neue Ideen für personalisierte Lebensmittel. Weg vom Massenprodukt hin zum Lieblingsmüsli, das ist der neue Trend. Tee und Schokolade selbst kreieren macht Spaß und wenn man es online mit wenigen Klicks erledigen kann, sind viele auch bereit ein wenig mehr in das Produkt zu investieren. Online Supermärkte versuchen mit Abo-Kisten ihre Kunden zum regelmäßigen Einkaufen zu bewegen und das Konzept geht auf. Wöchentlich frisches Obst und Gemüse nach Hause geliefert zu bekommen, heißt weniger Einkaufsstress und mehr Zeit für die Dinge, die wirklich Spaß machen.

Natürlich kostet dieser Service im Vergleich zum Einkauf beim Supermarkt um die Ecke ein wenig mehr, aber rechnet man Spritgeld und Parkplatzsuche mit ein, ist es für viele Vollzeitbeschäftigte keine Frage ob sie den Service sinnvoll finden. Die hektischen Zeiten und die technischen Möglichkeiten, die sie bietet, lassen sich schließlich auch zum Selbst-Verwöhnen nutzen und vielleicht werden wir in Zukunft wieder vermehrt maßgeschneiderte Blusen und Hemden tragen und den Hund einfach mit dem Online-Gassi-Service vom Büro aus vor die Tür schicken?

 
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Posted in Ernährung von Sabine

 

Leseratten, eine Gattung ohne Nachwuchs?

26 Jun

Die letzte Pisa-Studie hat es wieder gezeigt. Lesen und das Gelesene verstehen, sind keine selbstverständlichen Fertigkeiten für Schüler der 9. Klassen. Schon Wörter wie „Bundesministerium“ oder „Führerscheinprüfung“ bringen die 15jährigen ins Stottern und das Verständnis für den laut vorgelesenen Text ist auch oft mehr als mangelhaft. Nun kann man jammern und sagen: Oh weh, die Jugend von heute ist einfach desinteressiert und unmotiviert, sinnvoller ist es jedoch nach einem Grund dafür zu suchen.

Wo sind die Bücher hin?
Noch vor zwei oder drei Jahrzehnten standen in den meisten Kinderzimmern Bücher oder Comics. Heute liegen dort Handhelds, Computerspiele, Handys und ähnliche Unterhaltungselektronik. Mit Superhelden die Welt vor dem Bösen zu retten macht sicherlich Spaß und auch gemeinsames Spielen ist mittlerweile normal; die kleinen, virtuellen Helden sind somit kein Grund mehr zur Vereinsamung des Nachwuchses. Aber mehr als die Anleitung für ein Game oder eine Ankündigung für den Nachfolger eines Klassikers lesen die Kids von heute nur selten. Zeitungen empfinden sie als langweilig und sogar die einst so begehrten Jugendzeitschriften werden immer seltener gelesen.
Sicherlich ist ein Grund für diese Veränderung auch in der Generation der Eltern der heutigen Kinder zu sehen. In den 1970ern geboren, kamen sie doch als erste Generation mit Amiga und Commodore in Berührung. Diese primitiven Heimcomputer mit ihren einfachen, pixeligen Grafiken zogen alle in ihren Bann und so kann man leicht nachvollziehen, dass die heutigen Games erst recht faszinierend auf viele Menschen wirken. Doch wo sind die guten alten Detektivgeschichten und Jugendromane geblieben? Geschrieben werden sie noch immer und auch die Klassiker wie Hitchcocks „Die drei ???“  kann man heute noch kaufen.

Vorbilder zum Nachahmen
Kinder ahmen die Erwachsenen nach, denn so lernen sie wie die Welt funktioniert. Wer als Kind nie jemanden sieht, der die Nase in ein Buch steckt, wird sicherlich selbst nur selten auf den Gedanken kommen, es auszuprobieren. Dabei werden mir alle Leseratten Recht geben, wenn ich behaupte: Lesen macht Spaß, wenn das Thema stimmt. Wer gern liest, wird auch keine Probleme mit dem Text-Verständnis haben und die Pisa-Studie wäre vielleicht ein wenig anders ausgefallen. Also liebe Eltern: Erinnert euch an die kleinen, handlichen Teile aus bedrucktem Papier, die euch vor langer Zeit viele phantasievolle Stunden beschert haben und nehmt mal wieder ein Buch in die Hand.

 
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Posted in Bücher von Sabine

 
 

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