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Alles für die Katz

30 Jul

Katzenliebhaber wissen wovon ich rede. Als Katzenfan und -besitzer liefern wir uns den intelligenten Stubentigern wider besseren Wissens immer wieder aus. Die lieben Samtpfoten finden die Grünpflanzen in der Wohnung viel attraktiver als das schnöde Katzengras, das man extra für sie bereitgestellt hat. Buschige Bergpalmen werden zum Lieblings-Spielplatz, weil die Blätter so schön nachfedern und der Stamm vom Drachenbaum wird mal eben mit einem Kratzbaum verwechselt.  Wirklich böse sein kann man den süßen Fellbündeln nur selten und besonders der Nachwuchs lässt sich nur schwer vom Abenteuerplatz Zuhause ablenken.

Ein riesiger Kratzbaum hier, ein  Katzentunnel da und ein schicker Raschelsack sind zwar gern benutzte Spielzeuge, aber sobald der Wasserhahn aufgedreht wird, ist alle Vorsicht und Vernunft dahin und die rutschige Wanne wird zur Teststrecke für geschärfte Krallen.
Der Wohnzimmerschrank wird zum Spähturm umfunktioniert, die Badewanne selbst für die sonst so wasserscheuen Miezen plötzlich das Highlight des Tages und der Einkaufskorb ist sowieso fester Stammplatz zum Träumen und Dösen. Erde gehört eh nicht in den Blumentopf, sie macht sich auf dem Teppich doch viel besser? Markenfutter und Leckerlis landen bei jedem Einkauf im Korb und wir sind glücklich, wenn nach dem Diner weniger als ein Quadratmeter damit „verziert“ wurde.  Warum also holen wir uns diese wilden Rabauken ins Haus?

Die Katze – Faszination pur

Seit Jahrtausenden halten Menschen Katzen als Haustiere. Die eigenwilligen Tiere lassen sich nur selten einen fremden Willen aufzwängen und sie sind nur begrenzt erziehbar. Als Einzelgänger durchstreifen sie ihren Lebensraum und dabei ist es völlig egal, ob das die große weite Welt ist oder eine Drei-Zimmer-Wohnung. Alles ist interessant und der Jagdtrieb verschwindet selbst im hohen Alter nicht. Alle Pflanzen sind kostbare Nahrungsquellen, egal wie lecker das Menü in der kleinen Schüssel daneben ist und niemand sonst kann so herrlich schnurren und sich dabei genüsslich in den weichen Teppichschlingen festkrallen.
Der Markt für Katzenspielzeug und -zubehör ist riesig und jeder Katzenhalter hat schon mehrere kleine und große Spielwiesen, Stoffmäuse und Kratzinseln für seinen Liebling gekauft und trotzdem erwischt man sich  immer wieder dabei  eine neue Attraktion mit nach Hause zu schleppen. Laserpointer, Raschelstofftiere, Trainingsboard und Kuschelsofa werden online bestellt und wir freuen uns fast mehr als die Beschenkten über die neuen Errungenschaften. Wir sind einfach verrückt nach den selbstständigen, eigenwilligen Stubentigern mit den faszinierenden Augen und dem samtigen Fell, das man stundenlang streicheln kann.

Vielleicht sehen wir in den eleganten, schönen Tieren das was wir immer sein wollen? Einzigartig, unabhängig, selbstbestimmt und einfach nur unwiderstehlich?

 
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Posted in Tierbedarf von Sabine

 

Wasserbetten – schlafen wie in Poseidons Armen

25 Jul

Wer sich morgens müde und abgeschlagen fühlt und Gelenkschmerzen hat, sucht die Schuld oft mit Recht bei der Matratze. Zu weich oder zu hart, mit Liegemulde und den lieben Milben ist jede Matratze nach einigen Jahren reif fürs Recycling und beim Neukauf werden oft mehrere Hundert Euro investiert. Wasserbetten haben gegenüber herkömmlichen Matratzen mehrere Vorteile, denn hier entstehen keine Liegemulden und der Wasserkern lässt auch den Milben keine Chance. Zudem lässt sich die Temperatur einstellen und kalte Füße sind kein Thema mehr. Bei der Haltbarkeit übertrifft der Wasserkern die herkömmliche Matratze um das Dreifache und Druckpunkte entstehen auf einer Wassermatratze ebenfalls nicht. Die Wirbelsäule wird perfekt gestützt und man fühlt sich morgens fit und ausgeschlafen, aber vor dem Kauf sollte man ein paar Grundinformationen einholen.

Welches Wasserbett ist das richtige für mich?

Das perfekte Wasserbett besteht aus verschiedenen Komponenten. Zum einen ist die Optik ein wichtiges Kaufkriterium und hier muss man sich zwischen Softside und Hardside entscheiden. Bei den klassischen Hardside-Varianten umrahmt ein fester Holzrahmen den Wasserkern und eventuell vorhandene Bettrahmen eignen sich nicht immer für Wassermatratzen.
Die moderne Variante bei Wasserbetten sind Softside-Betten. Schaumstoffkeile bilden den Rahmen für die Wassermatratze und beim Ein- und Aussteigen stört kein Holzrahmen. Die Keile werden mit dem Bettlaken überzogen und sind so nicht sichtbar. Ein Lattenrost ist nicht notwendig, denn der Wasserkern liegt auf einer festen Holzplatte, auf der die Schaumstoffkeile befestigt werden. Der Wasserkern selbst enthält verschiedene Kammern oder Fliesmatten, die zur Beruhigung der Wasserbewegung dienen. Je höher die Beruhigungsstufe, desto weniger „Nachschaukeln“ ist spürbar.
UNO oder DUAL sind weitere Begriffe, die beim Bettenkauf eine Rolle spielen. Für Doppelbetten kann man ein System mit einem Wasserkern (UNO) wählen oder zwei getrennte Wassermatratzen (DUAL). Bei einer großen Matratze fällt der sogenannte Matratzenschlitz weg, dafür spürt der Partner auch bei der höchsten Beruhigung ganz leicht die Bewegungen des anderen. Mit einem DUAL-System wird das Bett durch die zwei getrennten Wasserkerne ruhiger, allerdings wird die Liegefläche dadurch mittig der Länge nach geteilt.
Der Aufbau eines Wasserbetts ist nicht komplizierter als der Aufbau eines größeren Regals und wer vor dem Kauf probegelegen hat, wird es kaum erwarten können die erste Nacht wortwörtlich in Poseidons Armen zu verbringen.

 
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Posted in Möbel von Sabine

 

Trendiger Sonnenschutz selbst gemacht

21 Jul

Sonnenstrahlen machen nicht nur braun sondern auch glücklich. Zu viel davon ist allerdings ungesund und neben Sonnenschirmen und Markisen erhält man in den letzten Jahren auch sogenannte Sonnensegel, die schädliche Strahlen aufhalten können. Meist sind sie dreieckig und aus einem Stoff, der Wasser abweist. An Haken oder Ästen aufgehängt, schützen sie vor zu viel Sonneneinstrahlung und sie lassen sich auch leicht montieren und wieder abnehmen. Die eigentlich witzige Idee hat allerdings einen kleinen Nachteil, denn die richtige Größe findet man meist in keinem Laden. Doch das ist kein Grund auf die platzsparenden Sonnensegel zu verzichten.
Mit ein paar Grunderfahrungen an der Nähmaschine kann man sich ein Sonnensegel ganz einfach selbst nähen. Stoff dafür gibt es in jedem größeren Stoffgeschäft und auch Online-Auktionshäuser bieten verschiedene Varianten günstig als Meterware an. Von leuchtendem Gelb über Beige bis hin zu einem strahlenden Weiß sind viele Farbwünsche realisierbar und das passende Nähgarn gibt in den meisten Shops gleich dazu.

Hier eine kleine Liste an notwendigen Utensilien und Materialien:
-         Ausreichend Stoff
-         Schere
-         Nähgarn
-         Stecknadeln
-         Bügeleisen
-         Event. Lochnieten und Lochzange
-         Haken oder dünne Seile zur Befestigung

Und so wird`s gemacht:
Die richtige Größe abmessen und den Stoff passend zuschneiden. Dabei 2 cm auf alle Seiten zusätzlich einrechnen, da alle Ränder umgeschlagen und umgenäht werden. Die Stoffränder jeder Seite nun zweimal je einen Zentimeter einschlagen und alle 10 Zentimeter mit einer Stecknadel feststecken. Mit einem Bügeleisen lassen sich jetzt glatte Kanten bügeln, die das Nähen erleichtern. Die Nähmaschine auf mittlere bis kleine Stichgrößen einstellen und alle gebügelten Kanten festnähen.
Nachdem alle Ränder umgenäht und damit vorm Ausfransen geschützt sind, fehlen nur noch ca. zwei Zentimeter lange Knopflöcher an den Ecken, die später als Aufhängepunkte für die Haken oder Seile dienen. Fast alle Nähmaschinen haben ein Knopflochprogramm, mit dessen Hilfe schnell die notwendigen Nähte gemacht sind. Wahlweise kann man anstatt der Knopflöcher auch Lochnieten anbringen, die in jedem gut sortierten Bastelladen angeboten werden. Fertig ist der selbst designte Sonnenschutz, der sogar in die Waschmaschine darf.

 

Küchentuning statt Neukauf

15 Jul

In vielen Haushalten stehen noch die Furnierküchen aus den späten 1980er Jahren. Maserungen und Holzfarben von Birke oder Kiefer waren damals modern und die glatten Oberflächen galten als pflegeleicht. Inzwischen sind frische Farben und Fronten mit Metallgriffen oder Zierleisten angesagt und manch einer würde sich gern eine dieser neuen Küche allein wegen der fröhlichen Oberflächenfarbe leisten, aber das Budget gibt sie nicht her. Stört nur die Optik der voll funktionstüchtigen Küche gibt es ein paar einfache und günstige Möglichkeiten zum Küchentuning.

Folie oder Lack?

Klebefolien gibt es im Schreibwarenladen und in jedem Baumarkt. Sie sind in dunkler Holzoptik ebenso zu haben wie in den angesagten, satten Gelb- oder Rottönen. Sie lassen sich leicht mit Hilfe eines Plastikspachtels auftragen und verändern die Fronten einer alten Küche in ein oder zwei Stunden. Das Kleben der Kanten ist allerdings zeitaufwändig und nur mit sauber verklebten Kanten erhält man ein perfektes Ergebnis. Ein kleiner Minuspunkt ist auch die Pflege der Klebefolien, denn Fette und Wasserdampf setzen sich auf der Oberfläche an und nach ein oder zwei Jahren mit regelmäßigen Säuberungsaktionen sieht man nicht mehr viel von der Renovierungsaktion, da der Aufdruck der Folie abgerieben wird.
Eine haltbarere Variante bietet eine Lackierung der Küchenschrankoberflächen mit Buntlack. Die Furnieroberflächen der Küchenfronten werden mit einem Bandschleifer angeschliffen, damit der Lack später gut haften kann. Zierleisten in verschiedenen Varianten lassen sich nach diesem Arbeitsschritt ebenfalls leicht auf den furnierten Pressspanfronten festschrauben oder kleben.
Anschließend wird auf der gesäuberten Oberfläche Buntlack nach Wahl mit einer Schaumrolle aufgetragen. Nachdem die erste Schicht 24 Stunden trocknen konnte, erfolgt der zweite und abschließende Anstrich. Neue Metall-Griffe aus dem Baumarkt werten die Küchenfronten zusätzlich auf und die doppelte Lackschicht übersteht mehrere Jahre unbeschadet alle Putzaktionen. Gute Buntlacke sind stoß- und abriebfest und in vielen unterschiedlichen Farben in allen gut sortierten Baumärkten und im Internet erhältlich.

 
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Posted in Heimwerken von Sabine

 

Gratis-Software ohne Abzocke

12 Jul

Unzählige Programme und Software-Erweiterungen stehen im World Wide Web vermeintlich gratis zur Verfügung.  Programme zur Bildbearbeitung, Anti-Virus-Software oder kleine Tools zur Hardware-Erkennung stehen neben kostenlosen Tools und sogar Gratis-Betriebsprogramme kann man einfach und schnell downloaden. Das Angebot ist riesengroß und für einen Laien fast unüberschaubar, schließlich hört man überall von Abo-Fallen und Abzocke mit kostenloser Software aus dem Netz.

Abzocke erkennen und vermeiden

Wer kostenlose Software für die Bildbearbeitung oder zum Erstellen einer eigenen Homepage sucht und die Begriffe von einer Suchmaschine auswerten lässt, steht vor der Qual der Wahl. Sind die ersten angezeigten Treffer die besten oder verstecken sich hier die Seiten, die unerwartete Rechnungen nach sich ziehen? Oder kann man sich darauf verlassen dass solche Seiten schnell ausgesiebt werden und man nicht in eine Falle klickt? Mit wenigen Tipps und Tricks kann man verhindern, sich mit einem Klick in eine unangenehme Lage zu bringen, doch die Methoden der Betrüger verändern sich stetig und eine Garantie wird es niemals geben.
Große Downloadportale mit eigenen Freeware-Bereichen sind sichere Anlaufstellen für Gratissoftware und auch die bekannten PC-Zeitschriften sind mit Online-Ausgaben im Netz vertreten. Sie zeigen verschiedene, kostenlose Angebote auf, die keine ungeplanten Kosten verursachen. Jede Seite die einen  Gratisdownload anbietet und dafür private Daten wie E-Mailadresse oder gar Bankdaten verlangt, sollte sofort wieder verlassen werden und die Teilnahme an einem Gewinnspiel als Bedingung für den kostenlosen Download sollte man ebenfalls auf keinen Fall akzeptieren.
Inzwischen gibt es auch spezielle Programme von Fachzeitschriften, die kostenlos vor Betrügern und Abzocke schützen können. Und wenn die Falle trotzdem einmal zugeschlagen hat und man eine Rechnung erhält, hilft ein einfacher Tipp:
Ruhe bewahren und online Informationen einholen. Viele  Betrüger sind bereits bekannt und ihre Namen tauchen in Foren und Communitys auf. Auch die Verbraucherzentralen helfen in solchen Fällen schnell und kompetent.  Auf keinen Fall sollte man eine Rechnung einfach so begleichen, denn genau das wollen die Abzocker im Netz.

 
 

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