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Signature Scent für Kate Middleton

17 Jul

Die bekannte Modezeitschrift Vogue gab bekannt, dass der berühmteste Parfum-Macher Francis Nourhan Kurkdjian Kate Middleton zur damals bevorstehenden Hochzeit mit Prinz William am 29. April ihr gern einen „Signature Scent“, also einen ganz persönlichen Duft, schenken wollte.

Dieses Parfum sollte für Kate als „unsichtbarer Rückzugsort“ neben all dem Hochzeitstrubel dienen. Ein sehr respektvoller, menschlicher Gedanke für einen Parfum-Guru, der angeblich fernab von jeglicher Medienwelt lebt, und doch mitten in Paris seinen Sitz hat, und zwar nur Schritte entfernt von der Rue de Rivoli und der Terrasse des Feuillants. Aber vielleicht ist es genau das, was Maison Francis Kurkdjian zu seiner Kreativität und Individualität verleitet.

Denn er kreiert nicht nur Signature Scents, sondern auch parfümiertes Waschmittel, Raumsprays und die wohlriechendsten Seifenblasen der Welt: Agathes Seifenblasen. Inspiriert von kindlicher Neugierde können so auch die Kleinsten spielerisch den Duft von frisch gemähtem Gras entdecken. Hierbei stellt sich die Frage, ob das nicht eher für computerbelastete Büros geeignet ist, denn Kinder sollten gemähtes Gras doch eher in der Natur pur erleben.

Daher darf man wiederum gespannt sein auf Kate Middleton`s Signature Scent, denn unsichtbare Rückzugsorte sollten doch eine gemütliche, wohltuende, fast meditative Wirkung verbreiten, um eine absolute Entspannung frei von Raum und Zeit erleben zu dürfen. Aber an Wellness-Bädern und Entspannungsmassagen dürfte es Kate zukünftig eher nicht mangeln.

Aber auch der Otto-Normalverbraucher hat bereits erkannt, dass eine individuelle Note, ob charakteristisch, beruflich oder modetechnisch gemeint, eher zum Erfolg führt, als das Parfum aus dem Kaufhaus um die Ecke. MyParfuem bietet hier zum Beispiel online an, seinen ganz eigenen Duft designen und sogar seine eigene Parfumlinie entwickeln zu können.

Und wer wie Kate und Prinz William schon im Hochzeitshimmel schwebt, dem fehlt eigentlich nur noch der passende Duft der Liebe, einzigartig in der Zusammenstellung und in der Auswahl des Flacons und der Verpackung, ganz wie die eigene private Hochzeit mit all ihren Ausschmückungen und Erinnerungen.

Selbstverständlich lässt sich der Signature Scent von MyParfuem auch mit Swarovski®-Kristallen, glänzenden Sträßchen oder auch Perlen im Flacon veredeln. Denn jede Braut und jeder Bräutigam ist einzigartig, ob nun im einfachen oder schlossähnlichen Ambiente gefeiert wird. Standesamtliche Trauungen lassen sich durch einen „Signature Scent“ nur noch aufwerten.

 

Silicium – der Stoff, aus dem die Träume sind?

11 Jun

Quelle: Matthias Renner (Marathoni62)

Auffallend oft hört man in jüngster Zeit den Begriff „Silicium“ im Fernsehen, ob in Fernsehserien, Spielfilmen oder in den Nachrichten. Was hat es damit auf sich? Wer oder was ist dieses Silicium?

Zuerst sollte man wissen, dass Silicium (oder auch Silizium) ein chemisches Element (Si) ist, genauer gesagt ein Halbmetall, weil es sowohl Eigenschaften von Nichtmetallen als auch von Metallen aufweist. Reines (elementares) Silicium hat eine grau-schwarze Farbe und glänzt metallisch.

Was aber hat dieses Silicium, was andere nicht haben, was macht es so besonders, dass es so oft erwähnt wird? Dahin gehend muss man erwähnen, dass jeder menschliche Körper ca. 20 Milligramm Silicium pro Kilogramm Körpergewicht enthält, was bei einem Körpergewicht von 50 kg bereits 1.000 mg sind, was jedoch mit dem Alter abnimmt, was wiederum zu Siliciummangel führen kann. Silicium ist das zweithäufigste chemische Element neben Sauerstoff, was unsere Erde ausmacht. Allein die Erdkruste besteht zu einem Viertel aus Siliciumdioxid. Aber auch Lebewesen wie z. B. Schwämme und Kieselalgen bauen Siliciumdioxid auf. Und Bambuspflanzen-Stängel und Schachtelhalm erhalten durch das inliegende sog. Siliciumdioxid-Gerüst erst die richtige Stabilität.

Nun kann man sich schon ungefähr ausmalen, wie unglaublich vielseitig anwendbar Silicium (lateinisch: Silex, für Feuerstein, Kieselstein) ist. Das blieb der Wissenschaft, Forschung und somit natürlich auch der Bau-, Chemie-, Kfz- und Gesundheitsindustrie nicht verborgen. So wird organisches Silicium zur Verbesserung der Gelenkfähigkeit (z. B. im Leistungssport), gegen Arterienverkalkung, Regenerierung des Bindegewebes (sprich: Erhalt junger Haut) und zur Behandlung von Verbrennungen u. a. Hautbeschwerden eingesetzt.

Silicium kommt aber auch in alltäglichen Lebensmitteln vor. Zwiebeln und rote Rüben enthalten den höchsten Siliciumgehalt sowie die meisten Getreidesorten, wobei diese roh verzehrt werden müssten. Leider wird diese lebenswichtige Substanz durch versprühte Pflanzen- und Insektengifte größtenteils überschattet und gelangt erst gar nicht in die tägliche Nahrungsaufnahme. Daher verbleibt einem nur die Möglichkeit, Silicium in Verbindung mit Vitamin C und Limettensaft ergänzend hinzuzufügen. Bahnbrechende Erfolge verzeichnete auf diesem Gebiet Linus Pauling mit seinem persönlichen Ergänzungsprogramm.

Ganz aktuell ist Silicium aber vor allem in der Autoindustrie zu finden. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach alternativen Antriebsmethoden und der Kaufankurbelung von Elektrofahrzeugen, die der Umwelt nachhaltig zugutekommen sollen, stieß man auf die Erfindung des Nano-Innovators Yi Cui und seinen Mitstreiter und Batterieexperten Robert Huggins vom „Materials Science and Engineering Department“, die gemeinsam Nanodrähte auf Siliciumbasis entwickelten. Herausgekommen sind Siliciumbatterien, die sowohl im Elektroauto wie auch im iPod zum Einsatz kommen.

Den Begriff Silicium wird man also zukünftig noch öfters hören. Man darf gespannt sein, welche Diskussionen und Entwicklungen daraus noch entstehen werden.

 

Leben und Wohnen im Alter ganz bequem

02 Mai

Mit fortgeschrittenem Alter nehmen üblicherweise die Anforderungen an die Familienmitglieder, die Arbeitsstelle und andere Dritte zu. Gleiches gilt aber auch für den eigenen Lebensstil, die Lebensqualität, materielle Anschaffungen und vor allem die Wohnumgebung. Das resultiert nicht etwa daraus, dass man den Jüngeren das Leben schwer machen will, sondern ganz einfach aus der Tatsache, dass man über die vielen Jahrzehnte Erfahrungen in alle Richtungen gesammelt hat. Sei es der Bäcker, für den man gern einen weiteren Fußweg in Kauf nimmt, einfach, weil er bessere Brötchen backt. Sei es die Ansprechpartnerin, weil sie einfach sachlich kompetent und immer freundlich berät. Oder sei es der Möbelhändler, für den man lieber ein paar Kilometer weiter fährt, dafür hat er hochwertiger verarbeitete und trotzdem vergleichsweise günstige Kleiderschränke.

Leben und Wohnen im Alter könnte bei der heutigen riesigen Auswahl an Angeboten ein echtes Unterfangen sein: Für welche Küche sollte man sich entscheiden, wer berät einen professionell und fachgerecht, was bekommt man für sein Geld, wie läuft die Termin-Organisation ab, sollte man Küchen-Trends folgen oder doch lieber nach eigenem Bauchgefühl entscheiden? Man hat auf jeden Fall eigene Ansprüche und Vorstellungen, die man gern umgesetzt haben möchte. Also beginnt man mit der Suche durch den Einrichtungs-Dschungel. Doch es geht ja heutzutage auch einfacher: Man schlendert nicht mehr durch zwei, drei bekannte Möbelhäuser, die in der Nähe ansässig sind, sondern man recherchiert im Internet per gezielter Begriffseingabe in Suchmaschinen, wo man genau das findet, was man sich vorstellt. Entweder bestellt man die Möbel dann direkt online, oder man ruft eben vorher an und fragt nach, ob diese vorrätig sind, um sie gleich besichtigen und gegebenenfalls direkt mitnehmen zu können. Insbesondere bei Matratzen empfiehlt sich dann doch ein Probeliegen vor Ort.

Interessanterweise entwickeln sich auch immer mehr Homeoffices, ob als Handelsvertreter für spezifische Produkte oder Sachbearbeiter/in einer öffentlichen Behörde – immer öfter wird der Bürokram teils oder auch vollständig in die eigene Wohnstube verlagert, schließlich leben wir im Computerzeitalter. Diese Ortsunabhängigkeit bedarf jedoch auch der entsprechenden Arbeitszimmer-Einrichtung. Da muss ein Schreibtisch her und eine Ablagefläche, ein Bürostuhl und ein Aktenregal, die entsprechende Beleuchtung und natürlich ein paar Grünpflanzen für die Optik. Schließlich sollte das Wohnen und Arbeiten im Alter, wenn es schon kombiniert werden muss, wenigstens in gemütlicher Wohlfühl-Atmosphäre stattfinden.

Ein luxuriöser Hingucker hier und da könnte ebenfalls nicht schaden, schließlich sollte man sehen, wofür man sein Leben lang gearbeitet hat oder es immer noch tut. Und wer sich in den Jahren auch wohnflächenmäßig vergrößert hat, weiß sicherlich auch die neuartigen wunderschön farbigen Designer-Möbel und Küchen-Trends zu schätzen, die man so wunderbar mit seinen eigenen Vollholzmöbeln kombinieren kann. Eine Vitrine hier und eine offene Bar da, ein geräumiges Polstermöbel in der Mitte – schon kann man schön bequem relaxen. So lässt sich das Leben doch genießen!

 

i.Beat veo – der neue Multimediaplayer für unterwegs

19 Apr

Was früher der MP3-Player und noch weiter zurück der Diskplayer (tragbarer CD-Player) und für die Retrofreunde der Kassettenplayer war, ist nun der i.Beat veo von TrekStor für Multimediafreunde.

Dieser 9 mal 5 mal 1 Zentimer kleine und ca. 50 Gramm leichte Multimedia-Player kann überall unterwegs mitgenommen werden und spielt alle bekannten Audioformate (MP3, WMA, WAV, OGG, FLAC, APE, DTS, AC3) und Videoformate in HD bis 720 p (MPEG-2 MP@HL, MPEG-4.2 SP/ASP, MPEG-4.10 AVC, WMV/VC-1) ab. Der Clou dabei ist das 3 Zoll Vollfarb-TFT-Display mit einer Auflösung von 400 mal 240 Pixeln. Selbstverständlich kann das i.Beat veo auch sog. Video-Containerformate verarbeiten (also z. B. Filme, die aus Ton und Bild bestehen), wie: RMVB, MKV, WMV, MOV, MP4, DAT, MPEG, MPG, MPE, VOB, FLV, ASF, TS, TP, 3GP und TRP.

Ist ja gut und schön, wenn man Filmchen drauf sehen und Musik abspielen kann. Aber das ist TrekStor nicht genug. Denn das i.Beat veo liefert gleich noch ein integriertes Stereo-FM-Radio mit 20 Sendern und einen TV-Ausgang mit. Und damit man zwischen den vielen Dateien, die man auf bis zu 32 Gigabyte Speicher per USB-Anschluss übertragen kann, noch den Überblick behält, sorgt die Medienbibliothek und eine Ordner-Navigation mit Filterfunktion für den richtigen Durchblick.

Für das Übertragen vom heimischen PC ist das i.Beat veo kompatibel mit Windows XP, Vista™ und 7 sowie mit Mac® OS X ab 10.4.x und Linux® ab Kernel 2.6.x. Auch Firmwareupdates sind möglich.

Geschäftsleute werden das i.Beat veo von TrekStor als Diktiergerät zu schätzen wissen. Denn die integrierte Sprachaufnahme im MP3-Format ermöglicht das Diktieren von jedem Ort der Welt und lässt sich problemlos von Schreibbüros transkribieren. Und das hochwertige Kunststoffgehäuse hält wohl auch der stärksten Männerhand stand.

Flexible Stereokopfhörer (bzw. Ohrstöpsel) sind gleich enthalten, der Speicher lässt sich durch microSD-Karten erweitern und sieben Equalizer-Einstellungen und fünf Repeat-Funktionen sorgen für das notwendige Know-how.

Aber jetzt kommt`s: Dieser kleine Multimediaplayer ist für sage und schreibe ca. 70 Euro mit vier Gigabyte Speicher oder rund 90 Euro mit acht Gigabyte Speicher im Handel erhältlich. Erweitert man mit microSD-Karten lässt das i.Beat veo bis zu 32 Gigabyte Speicher zu.

Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich das i.Beat veo von TrekStor genauso bewährt wie damals die ersten tragbaren Kassettenplayer. Könnte bei der heutigen Anzahl an selbstgedrehten Privatvideos aber ein echter Kracher für unterwegs sein.

 

E10 bleibt trotz Umweltraubbau und Nichtverträglichkeit

31 Mrz

Der Benzingipfel in Berlin am 8. März 2011 erschüttert Verbraucherzentrale, Umweltschützer, ADAC und Grüne sowie Wirtschaft und ein Großteil der Verbraucher selbst.

Laut Online-Umfrage von auto.t-online.de mit Stand 10. März 2011, ca. 8 Uhr, wollen 88 % der 37.867 Online-Wähler auch künftig kein E10 tanken! Nur 4,5 % der Online-Wähler stimmten mit “Ja, ich tanke wahrscheinlich E10″ und 7,5 % wollen “erst mal abwarten”.

Da ca. 4 Mio. Benziner auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, die kein Super E10 vertragen, also mit Motorschäden rechnen müssen, werden genau die Besitzer dieser Fahrzeuge wohl kaum den stark umstrittenen “Bio”-Sprit tanken. Warum auch? Die Liste der Deutschen Automobil Treuhand GmbH mit Stand 1. März 2011 sowie die umfangreiche Aufklärung des ADAC zeigen doch wohl deutlich genug, dass viele Automarken erst ab ca. Baujahr 2002 bereits für E10 ausgelegt sind. Das sind wohl höchstwahrscheinlich die, die über einen sog. Klopfsensor verfügen, nehme ich an (siehe meinen vorherigen Artikel) und vielleicht nicht über so viele korrosionsgefährdete Leitungen u. a. verfügen.

Das ist ja schön, dass unsere Bundesregierung jetzt Listen “aller” Fahrzeuge, die E10 unbedenklich (?) tanken können, an allen Tankstellen auslegen will. Doch wälzt die Bundesregierung die Verantwortlichkeit der Listen-Verteilung gleich an die Tankstellenpächter ab. Was ist denn, wenn “meine” Tankstelle keine Liste auszuliegen hat, ich E10 tanke, weil ich nicht genügend informiert bin, und mein Kraftfahrzeug nun mitten auf der Autobahn bei 120 km/h plötzlich streikt, ich dann evtl. noch einen Unfall an anderen Fahrzeugen und vor allem Menschen verursache? Wer ist dafür verantwortlich zu machen? Der Tankstellenpächter, weil er die Liste nicht ausgelegt hat? Der tut mir jetzt schon leid. Erst wird er ständig angepöbelt, dass die Benzinpreise so enorm gestiegen sind, dann, weil Normal-Benzin nicht mehr verfügbar ist, dann wird er ausgequetscht vom Verbraucher, weil diese über E10 nicht informiert sind, und dann soll er noch haftbar gemacht werden, wenn er die (aktuellsten) Broschüren nicht auslegt? Er will doch einfach nur Kraftstoff verkaufen!

Oder wird die Deutsche Automobil Treuhand GmbH vielleicht für Motorschäden und Unfallschäden aufgrund E10-Betankung zur Verantwortung gezogen, weil die Listen nicht vollständig sind oder sogar Fehler enthalten? Ach nein, in dieser Broschüre E-10 Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen wird ja darauf hingewiesen: “Quelle ist der jeweilige Fahrzeughersteller“.

Aha, der jeweilige Fahrzeughersteller ist also für Motor- und Folgeschäden bei E10-Betankung verantwortlich zu machen, wenn er nicht dafür sorgt, dass all die vielen Listen, die von verschiedensten Behörden oder Firmen ausgestellt werden, auch wirklich korrekte Angaben enthalten. Man mag sich also gar nicht ausmalen, wenn eine junge Mutter mit zwei Kindern mit einem älteren Kraftfahrzeugmodell zur 10 km entfernten Schule unterwegs ist, aus mangelnder Zeit nicht über die neuesten E10-Informationen verfügt und/oder aus Versehen E10 tankt, der Motor mitten auf der Schnellstraße im Berufsverkehr plötzlich verreckt, es zu einem massiven Unfall kommt, und diese kleine Familie vor Ort verstirbt und evtl. noch andere Verkehrsteilnehmer mitreißt. Diese junge Mutter und ihre beiden Kinder können dann keinen Fahrzeughersteller mehr haftbar zu machen, doch was ist mit den in den Unfall verwickelten Verkehrsteilnehmern? Und wie verfährt die Polizeibehörde und die Feuerwehr? Wird diese zukünftig bei jedem Unfall prüfen müssen, ob ein unfallverursachendes Fahrzeug fälschlicherweise mit E10 betankt wurde?

Und wenn die junge Mutter nun doch informiert ist und sich auf die Angaben in den Listen verlässt, dann trotzdem aufgrund verträglicher E10-Betankung Motorschäden eintreten, die zu einem Unfall führen. Wird dann der Hersteller des Fahrzeugs Schadensersatz leisten müssen, weil er nicht für korrekte Angaben in der Liste gesorgt hat? Oder wird die Verantwortung dann weitergeschoben an den Tankstellenpächter, weil er nicht die aktuellste Liste ausgelegt hat? Oder vielleicht an die Druckerei, weil sich in der ausgelegten Broschüre ein gravierender Druckfehler eingeschlichen hat? Oder doch an den einzelnen Kriminalpolizeibeamten, der vielleicht vergessen hat, das unfallverursachende Fahrzeug auf E10-Verträglichkeit hin zu überprüfen?

Wie viele langwierige, kostenaufwendige Verfahren auf den einzelnen Kraftfahrer zukommen werden, mag man sich gar nicht ausrechnen. Denn steht dieser nicht letztendlich in der Beweispflicht und wird von allen “Verantwortlichen” im Stich gelassen? Und hoffentlich hat er oder sie eine zuverlässige Rechtsschutzversicherung und Kfz-Versicherung.

Moment mal, da war doch noch der Umweltgedanke! Mein vorheriger Artikel hat ja schon darauf hingewiesen, dass von “Bio” hier wohl nicht die Rede sein kann. Hinzu kommt noch, dass die Biomasse, die für E10 angebaut werden muss, Deutschland allein schon flächenmäßig nicht anbauen kann! Also müssen die notwendigen Getreidesorten o. a. aus anderen Kontinenten nach Deutschland importiert werden. Wie viel CO2 allein für die Transporte mit Diesel-Fahrzeugen dann weltweit produziert würde, will keiner wissen, oder?! Wird das die Einführung von E10-Kraftstoff herausholen? Sicher nicht!

Mal ganz davon abgesehen, dass Lebensmittel eigentlich als Nahrung für die Menschheit eingesetzt werden sollte. Und noch nicht einmal alle Menschen auf diesem Erdball haben genügend zu Essen, sondern sterben am Hungertod! Makaber, oder?! Politiker und Wirtschaftler weltweit denken darüber nach, welche neuesten Technologien der Wirtschaft Aufschwung verleihen und gleichzeitig der Umwelt zu weniger CO2-Produzierung verhelfen sollen, gleichzeitig werden aber Arbeitskräfte für den Anbau der Biomasse in schon armen Ländern regelrecht ausgebeutet, die dann vor Kraftlosigkeit und Hunger sterben werden.

Aber ja, Frankreich und Schweden machen es uns ja vor! Da wird E85 (?) getankt und das hat den Kraftfahrzeugen auch nicht geschadet. Nur vergisst unsere Bundesregierung zu erwähnen, dass in diesen Ländern auch Kraftfahrer, die ihre Fahrzeuge auf E10-Verträglichkeit umrüsten, subventioniert werden! Warum also werden deutsche Verbraucher nicht unterstützt? Mit Solaranlagen hat das doch auch geklappt!

Und ist den Verbrauchern eigentlich bewusst, dass die Lebensmittelpreise aufgrund der E10-Einführung (oder wegen der Pleite der E10-Einführung?) massiv steigen werden?

Okay, jetzt reicht`s! Ich tanke definitiv kein E10!

Denn erstens fahre ich aufgrund fehlender finanzieller Mittel ein Kraftfahrzeug älteren Baujahrs, ein Neufahrzeug kann ich mir nicht leisten! Zweitens verträgt mein Seat Ibiza definitiv kein E10 lt. Hersteller, es würde sämtliche Leitungen angreifen und zu einem Motorschaden führen! Drittens ist dieser “Biosprit” eine Mogelpackung! Viertens sind Lebensmittel- und Benzinpreise schon genügend gestiegen in den letzten Jahren, angefangen mit der auch damals so hochgelobten Euro-Einführung! Und fünftens unterstütze ich im Allgemeinen solche unüberlegten Handlungen nicht, die Bundesregierung handelt meiner Meinung nach grob fahrlässig (schönes Wortspiel, oder? “Fahr”lässig)!

Verplombt diese E10-Säule und gebt uns Normal-Benzin wieder!

Fotoquelle: NatiSythen

 
 

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